YouTube-Videos gibt es ja wie Sand am Meer, immer häufiger sieht man auch verlinkte Videos.
Dieses Video von Nokia schlägt beide Fliegen mit einer Klappe und promotet die neueste Kreation aus dem Hause Nokia mit einem beeindruckenden Video.
Premiere und SPORTS EXPERTS haben am diesjährigen Marienfeiertag (8. Dezember) versucht durch eine Mobile Marketing-Aktion etwas Aufmerksamkeit im allgegenwärtigen Trubel zu erhaschen.
Im Einkaufszentrum “Gerngross” in der Wiener Mariahilfer Straße werden von zwei Promoterinnen vor der SPORTS EXPERTS-Filiale Flyer mit dem Hinweis auf ein SMS-Gewinnspiel verteilt.
Für die Teilnahme musste man eine SMS mit dem Kennwort “Premiere” senden und bekam als Antwort eine Dienstmitteilung mit einem Link zu einer (mobilen) Landing Page, auf dieser ein DataMatrix Code generiert wurde. Diesen Code legte man am Premiere-Stand in der Filiale auf das Lesegerät und konnte sich über einen Sofortgewinn (oder auch nicht) freuen.
Kuriosum am Rande: Der Teilnehmer vor mir sah ein “Leider nicht” auf dem Display des Lesegerätes und bekam als Trost einen PowerBar-Riegel. Ich sah “Servererror” und bekam einen 10 EUR Gutschein von SportsExperts. Da soll noch mal jemand sagen ein Serverausfall hätte nicht auch etwas Gutes!
Die Aktion war nicht sehr innovativ, aber bei den derzeitigen Diskussionen rund um Mobile Marketing in Zeiten der Finanzkrise darf man wohl keine Experimente erwarten und Herr und Frau Österreicher sind wohl auch noch nicht bereit dafür. Der Ansturm auf den Stand hat sich auf jeden Fall in Grenzen gehalten. Was wohl auch daran lag, dass man an so einem Tag ca. 50 derartige Flyer in die Hand gedrückt bekommt. Selbst ich habe den Flyer erst viel später angesehen, habe daran teilgenommen und bin nochmal zurück gegangen.
Vielleicht haben aber auch die Teilnahmebedingungen viele abgeschreckt. Ich bin mir nicht sicher ob diese nicht sogar sittenwidrig sind:
Datenverarbeitung: Der Teilnehmer erklärt sich damit einverstanden, dass seine Daten von der … auch über die gesetzlichen vorgesehene Dauer hinaus für eigene Marktforschungs- und Marketingzwecke gespeichert und verarbeitet werden…
Laut verwendeter Server wurde die Aktion von IQ-Mobile produziert.
Bereits vor einer Weile hat Google speziell für mobile Geräte angepasste Werbebanner in sein Werbeprogramm Ad-Words aufgenommen und das Angebot für mobile Geräte erweitert.

Die Banner sehen gleich wie von Desktop Browsern bekannte Werbemittel aus, sind aber von speziell für die kleinen Displays mobiler Geräte Größe. Für Werber bietet diese Werbeform eine gute Erweiterung ihrer Möglichkeiten, da diese Form der Werbung gute Clickraten bringen und bei der mobilen Nutzung weniger Banner angezeigt werden und dadurch der Fokus auf einen einzelnen Banner höher ist. Für Webseitenbetreiber bietet sich dadurch die Möglichkeit von der steigenden mobilen Nutzung des Internet zu profitieren.
Via: Google mobile

Schon seit fast 2 Monaten veröffentlicht, aber deswegen nicht minder interessant, ist der Leitfaden zum Thema Online-Marketing in Österreich. In dem Leitfaden wird auch auf mobile Themen eingegangen und er ist auf jeden Fall einen Blick wert. Außerdem findet man auch ganz gute Zahlen zum Markt.
150 Seiten stark ist die heurige Ausgabe von Werbeplanung.at – eine Leistungsschau des österreichischen Online-Marketings.
Was Sie erwartet: Fakten, Meinungen – wie es sich gehört – durchaus kontroversieller Art, Zahlen, die in Österreich noch fehlten.
Der Leitfaden kann auf den Seiten des Werbeplanung Blog downgeloadet werden. Ab Seite 34 findet man Case-Studies und Artikel zu mobilen Kampagnen und Themen.
Die neue Version des Nokia Beta Labs Graduate WidSets blendet seit Neuestem Werbung ein.

“Climate Change” Block ist Werbung
Ich hab mich nach dem letzten Update schon gewundert, warum sich in der ersten Spalte nicht mehr der volle Bereich nutzen lässt. Jetzt weiß ich warum, er wird dazu genutzt um Werbung einzublenden. (Vielleicht hätte ich auch einfach die Release-Notes genauer lesen sollen!)
Ich finde diese Art der Werbung nicht wirklich störend, solange sie nicht die restlichen Funktionen negativ beeinflusst und sich doch relativ harmonisch ins Gesamtbild integriert.
Das WidSets, bzw. Nokia, mit seinem Dienst auch Geld verdienen will, versteh ich absolut. Aus diesem Grund ist der Schritt auch gut nachvollziehbar und ich bin gespannt welchem Erfolg WidSets damit hat.