YouTube Downloader für Android

May 7th, 2009   •   6 comments   

Mit YouTube Downloader kann man – wie der Name schon sagt – YouTube Videos lokal auf dem G1 oder anderem Android-Geräten speichern und später ohne Datenverbindung wieder ansehen.

Leider wurde die Anwendung aus dem Market entfernt. Da Android aber sehr User-freundlich ist, kann man mithilfe des Installationspaketes die Anwendung auch so recht einfach installieren.

Dazu einfach folgende Schritte durchführen:

  • Mit dem Browser www.wiijii.com/eestwood (jetzt unter www.siriusapplications.com/youtubedownloader und kostenpflichtig – $1,99) öffnen, dort dem Link folgen und die apk-Datei (Android Installationspaket) auf das Gerät laden
  • Die Datei mit dem Paket-Installer öffnen
  • Installation oder Update bestätigen

Um die Installation von Nicht-Market-Anwendungen zu erlauben muss unter “Einstellungen” – “Anwendungen” der Hacken bei “Unbekannte Quellen” gesetzt sein.

Um ein Video von YouTube zu laden, YouTube im Browser öffnen, das gewünscht Video anklicken und als Aktion “Download Video” wählen. Das Video wird dann auf die SD-Karte gespeichert und kann über die Galerie oder einen Datei-Manager geöffnet werden. Speicherort ist der Ordner Videos auf der SD-Karte.

droidPlayer – Musik-Player

May 7th, 2009   •   1 comment   

droidPlayer ist ein alternativer Musik-Player für Android Geräte. Im Gegensatz zum normalen Player überzeugt droidPlayer mit einem schönen Coverflow um in den Alben, Interpreten, Titeln und Playlisten zu navigieren.

In der Lite-Version ist der Player auf 20 Titel im Titel-Modus und auf auf 5 Interpreten/Alben/Playlisten mit je 5 Titeln beschränkt. Die Vollversion kann aber für sehr faire € 2.99 auf der Seite der Hersteller freigeschaltet werden.

Cupcake: Leider kann der Player nicht mit dem Musik-Widget interagieren. Vielleicht kommt das aber noch.

Mit dem Handy auf Reisen

March 3rd, 2009   •   7 comments   

Wie schon in meinem letzten Beitrag angemerkt, hatte ich vergangene Woche die Gelegenheit, einige mobile Anwendungen bei einer Konferenz in Berlin vorzustellen. Da ich gerne das Nützliche mit dem Angenehmen verbinde und ich Berlin noch nie als Tourist besucht habe, nutzten wir die Gelegenheit und verbrachten zwei Touristentage in Deutschlands Bundeshauptstadt. Bei dieser Gelegenheit konnte ich auch die Reiseführereigenschaften des G1 ein wenig auf die Probe stellen.

“Google Maps” zur Orientierung

Dass Google Maps zu einer meiner mobilen Lieblingsanwendungen zählt, ist ja kein Geheimnis. Ich finde die Anwendung einfach super praktisch – es ist wohl eine der nützlichsten Anwendungen, wenn man sich in einer fremden Stadt bewegt.

Einsatzmöglichkeiten gibt es unzählige, in unserem Fall haben wir den Checkpoint Charlie nicht auf Anhieb gefunden und einfach mit Google Maps danach gesucht.

Checkpoint Charlie

Checkpoint Charlie

“Berlin Metro” als Fahrplan

Eine weitere Anwendung für die Orientierung ist “Berlin Metro”, ein Dienst, der das U- und S-Bahn Netz auf das G1 bringt. Die Anwendung hält den Vergleich mit “Fahrplan” (iTunes Link) am iPhone zwar nicht stand, ist aber im Moment noch die einzige Anwendung für diesen Zweck am G1. Hier wird man sich noch ein wenig gedulden müssen, bis bessere Alternativen nachkommen.

Denn viel mehr als ein Bild des Verkehrsnetzes bietet das Programm noch nicht. Die Suchfunktion besteht nur aus einer Liste der Haltestellen, die man durchsuchen muss. Eine Suchfunktion innerhalb der Liste wird auch nicht geboten. Von den Abfahrzeiten, einer Umgebungssuche oder gar Routenplanung ist man bei dieser Anwendung noch weit entfernt.

G1 - Berlin Metro

G1 – Berlin Metro

“Qype” zum Finden von gutem Essen

Qype ist für mich mittlerweile ebenfalls sehr nützlich geworden. Ich finde damit jederzeit etwas Gutes zum Essen und kann mir vor dem Eintritt in ein Lokal noch schnell die Meinungen anderer User durchlesen und die Wahl dementsprechend ändern.

Qype am G1Qype am G1- DetailQype am G1 - Bewertungen

“Wikitude AR Travel Guide” am Fernsehturm

Die innovativste Anwendung für das G1 ist in meinen Augen “Wikitude” von Mobilizy. Das behaupte ich nicht nur, weil es sich um ein Salzburger Startup handelt, sondern weil die Frage “Was ist in meiner Nähe” wirklich innovativ beantwortet wird.

Wikitude blendet Informationen zur Umgebung als Overlays in das Kamerabild ein. Eine Karten- und Listenansicht ist auch möglich. Die Informationen werden von Wikipedia und QYPE bezogen.

Eine perfekte Gelegenheit Wikitude zu testen, war der Blick vom Fernsehturm in Berlin über die Metropole. Berlin glänzt in meinen Augen ja nicht durch Übersichtlichkeit, mit Wikitude hat sich der Nebel zumindest ein wenig gelichtet.

Leider musste ich die Screenshots wieder einmal nachstellen (keine Screenshots am G1), deshalb der Blick von unserer Terrasse auf den Augarten:

G1 - Wikitude

G1 – Wikitude

Wikitude Kartenansicht

Wikitude Kartenansicht

“The Weather Channel” für die Wetterprognose

Bei einem Sightseeing-Trip ist es notwendig, die richtige Kleidung und Schuhwerk mitzuhaben. Um das gewährleisten zu können, versorgt einen der “The Weather Channel” mit ausführlichen Wetterinformationen und Prognosen für die nächsten Tage. Das Wetter wird dadurch zwar nicht besser, aber zumindest kann man sich entsprechend vorbereiten.

Weather ChannelPrognose

Kamera zum Festhalten der Erinnerungen

Theoretisch kann man mit der integrierten Kamera die Eindrücke der Stadt für später festhalten und auf eine zusätzliche Kamera verzichten. Theoretisch, weil die G1-Kamera Schrott ist und ich mich wohl ewig über die miesen Bilder ärgern würde. Deshalb habe ich auf die Kamera meines N95 vertraut. Das N95 ist zwar auch keine DSLR Kamera, für den Schnappschuss zwischendurch reicht es aber allemal und außerdem beschert sie mir keinen schiefen Rücken vom Tragen.

Leider kann die Kamera auch nicht durch ein Firmware-Update verbessert werden. Die Anwendung “SnapPhoto” versucht die Qualität der Bilder durch Verwendung des Lagesensors zu verbessern. Die Anwendung will erkennen, wann die Kamera ruhig gehalten wird und löst erst dann aus. Das Ruhig-Halten ist aber wohl das kleinste Problem und die schlechte Kamera wohl ein Hauptargument gegen das G1.

G1 - SnapPhoto

G1 – SnapPhoto

Roaming vs. WLAN

Die oben genannten Anwendungen werden wohl auch kritische Geister schnell von mobilen Diensten im Urlaub überzeugen. Es ist wirklich praktisch, das Handy auch im Ausland ins Web zu jagen – Kopfschmerzen bereitet da nur die Telefonrechnung danach.

Freies WLAN ist in Berlin zwar oft zu finden, in der Nähe der typischen Touristenattraktionen ist aber kaum damit zu rechnen. Bleibt die Hoffnung, dass die Verfügbarkeit von freien WLANs in Zukunft zunimmt. Berlin testet so etwas ja gerade, andere Städte sind schon weiter oder freie Initiativen versuchen ähnliches.

Ich halte solche Initiativen für sehr wertvoll und wichtig. Allerdings haben hier die Mobilfunker starken Handlungsbedarf. Es ist kaum zu argumentieren, dass weltweit operierende Mobilfunker Geräte verkaufen, mit dem man Always-on ist und dies enden soll, sobald man die Landesgrenzen verläßt. Zumindest innerhalb der EU sind ja Grenzen etwas Abstraktes geworden und man bewegt sich völlig frei. Warum muss gerade ein Kommunikationsgerät noch an Grenzen gebunden sein, wenn sogar derselbe Provider am Display erscheint?

Handyscreen auf dem Beamer

February 10th, 2009   •   23 comments   

Am 25. Februar bin ich in Berlin bei der Jugendwelten-Konferenz als mobiler Trendscout eingeladen und werde dort mobile Anwendungen präsentieren. Eine Powerpoint-Präsentation ist bei so einem Thema schlecht und wohl auch ziemlich langweilig fürs Auditorium. Aus diesem Grund habe ich nach einer Lösung gesucht, den Screen meiner Handys auf den Beamer zu bekommen.

Gerät 1 – T-Mobile G1

Für das T-Mobile G1 habe ich so ein Tool schon mitgeliefert bekommen. Screen Projector ist eine kleine Anwendung für Entwickler, die den Screen des Android-Gerätes am PC anzeigt.

Folgende Schritte sind dazu notwendig:

  1. USB-Debugging am G1 aktivieren (Settings -> Anwendungen -> Entwicklung)
  2. USB-Kabel anschließen
  3. Treiber installieren (ist auch im Verzeichnis der .zip)
  4. Projector.exe starten

Download des Programms

G1 Projector

Gerät 2 – Nokia N95

Den Screen des Nokia N95 kann man ganz einfach mit dem mitgelieferten TV-Kabel auf einen Beamer bekommen. Ich hätte bei dieser Lösung am Beamer die Quelle ändern müssen, was mir sehr unpraktikabel vorkommt. Darum habe ich mir Mobiola Screen Capture for S60 nach einem kurzen Test um EUR 20,- gekauft. Man kann damit den Screen eines Symbian-Handys über Bluetooth, WLAN oder USB auf PC/Notebook bekommen und allerlei damit anstellen.

Dazu muss am Handy und am PC eine Software installiert werden. Nach dem Verbinden kann mit Hilfe der PC-Software Screenshots und sogar Screencasts von den Aktionen am Handy machen.

Hier ein paar Screenshots der Tools:

Inspiriert durch @kigo und digitalks.

Offizieller Start für das G1 in Österreich

January 20th, 2009   •   1 comment   

Gestern gab es in den einschlägigen Blogs und Medien ja viel über das G1 zu berichten und offiziell zu verlautbaren. In Deutschland wird es ab 2. Februar erhältlich sein. In Österreich wird man sich das Gerät bereits am 30. Jänner besorgen können.

G1 Home Screen

Zudem wird auch der Android Market, durch den das G1 erst so richtige seine Stärke ausspielen kann, für einige europäische Länder (Englisch) angepasst.

Der Erfolg des App Store für das iPhone – der gerade eben die Marke von 500 Millionen Downloads (Englisch) durchbrochen hat – zeigt, wie wichtig die Möglichkeit der Erweiterung durch Software in einem modernen Mobiltelefon mittlerweile geworden ist. Einen kritischen Blick darauf habe ich ja bereits vor einiger Zeit geworfen.

Bereits jetzt finden sich sehr interessante und nützliche Anwendungen im Android Market, meine persönlichen Highlights sind derzeit:

  • Wikitude: zum Entdecken von neuen Orten und Plätzen, die in Wikipedia angelegt sind
  • Twidroid: zum Twittern vom G1 aus
  • Skype: für den schnellen Chat zwischendurch, leider sind im Moment nur Textnachrichten möglich
  • Shazam: erkennt Musik, indem man das Telefon einfach zum Lautsprecher hält
  • QypeRadar: als begeisterter Qype-User finde ich damit immer und überall gute Empfehlungen zu Restaurants, Lokalen und anderen Plätzen
  • PostBot: erlaubt mir Einträge für meine Blogs direkt vom G1 zu schreiben
  • The Weather Channel: damit behalte ich das Wetter im Auge und ob es sich auszahlt, nach Schladming zum Snowboarden bzw. Skifahren zu fahren
  • Greed: Damit kann ich die neuesten Nachrichten aus meinem Google Reader ganz bequem auch am Handy lesen
  • Steel: ein alternativer Browser, der etwas anders daherkommt und zeigt wohin die Android-Reise hingehen wird
  • Voice Recorder: zum Aufnehmen von Sprachnotizen
  • Compass: Ein Kompass. Nicht weil ich ihn brauche, sondern weil es einfach geht!

Die Liste ist auf keinem Fall vollständig und wird morgen schon wieder ganz anders aussehen. Genau das ist aber der große Vorteil des G1. Man kann dieses Gerät nach Lust und Laune erweitern, anpassen, auf vorübergehende Bedürfnisse eingehen usw.

Genau darin liegt für mich auch der große Nutzen eines freien Systems und eines gut zu bedienenden Marktplatzes, in dem man unkompliziert neue Software findet und installieren kann.

Bei den ganzen Neuigkeiten gestern ist fast etwas untergegangen, was mich persönlich sehr begeistert: Unter dem Projektnamen “Cupcake” befinden sich neue Features für Android in Entwicklung, die auch auf das G1 als Firmwareupdate kommen werden und zusätzliche Funktionen wie:

  • On-Screen Tastatur
  • Video-Aufnahme und Playback
  • Copy & Paste im Browser
  • Suchfunktion im Browser
  • Taskmanager

Das mögen jetzt alles Funktionen sein, die ohnehin selbstverständlich sein sollten. Das iPhone beispielsweise kann einiges davon aber auch in der 2. Generation und nach unzähligen Firmware-Updates noch nicht. (nur um die iPhone-Jünger mal auf den Boden der Tatsachen zu holen)

Wichtiger ist mir allerdings aufzuzeigen, dass es Android erlaubt, nachträglich umfassende Funktionen nachzulegen. Dadurch bleibt das gekaufte Gerät länger auf aktuellem Stand.

Gemeinsam mit weiteren österreichischen Bloggern (Georg, Helge, Luca, Martin, Max, Michael, Ritchie und Robert) darf ich das T-Mobile G1 ja bereits vorab testen und es wird noch einige Berichte und Reviews zu diesem Gerät hier geben. Alle unsere Beiträge gesammelt findet ihr übrigens unter mobileblogger.at. Dort kann man sich auch noch um einen freien Blogger-Platz bewerben.

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