In Wien hat heute T-Mobile am Graben dafür gesorgt, dass zahlreiche Passanten in einem Regen von Rosenblüten baden konnten. Bei vielen wurden dadurch die Frühlingsgefühle geweckt.
Für einen der ersten sonnigen und warmen Tage in Wien hatte sich T-Mobile wirklich etwas ganz besonderes einfallen lassen. In einer beispiellosen Aktion ließen sie mit Hilfe von Gebläsen Rosenblüten von mehreren Häusern am Ende des Grabens auf die überraschten Wiener und Touristen regnen. Sie entlockten dadurch wunderbar zu beobachtende Emotionen bei den sonst so steifen Wienern. Da tanzten plötzlich Leute zur Musik, die aus Lautsprechern kam und begannen Pärchen sich spontan zu küssen. Auch viele Kinder hatten ihren Spaß mit den Blüten und legten sich mitten im 1. Bezirk auf den mit Rosenblüten bedeckten Boden.
Es war wirklich schön zu beobachten, wie die Leute auf die Aktion reagiert haben und wie sie sich im Anschluss über die von T-Mobile verteilten Rosen (die aber nur Frauen bekamen) freuten.
Damit hat T-Mobile den neuesten Werbespot in die Realität umgesetzt:
Ich glaube, dass T-Mobile damit eine wirklich großartige Aktion gelungen ist und die Marke dadurch wirklich extrem positiv aufgenommen wurde.
Es freut mich zu sehen, dass so etwas auch in Österreich möglich ist. Auch die so positive Reaktionen der Leute hat mich überrascht. Ein gutes Gegenbeispiel zu dieser Aktion konnte ich auf dem Weg zurück nach Hause beobachten. Eine große Bekleidungsmarke hat die Eröffnung eines neuen Shops beworben. Hier liefen klassisch einige Promotion-Leute herum und verteilten Gutscheine. Der Andrang auf den Shop war auch riesig, aber ich bezweifle, dass deshalb die Marke an Wert gewinnt und anders wahrgenommen wird.
Nachtrag: Video von der Aktion
Gestern gab es in den einschlägigen Blogs und Medien ja viel über das G1 zu berichten und offiziell zu verlautbaren. In Deutschland wird es ab 2. Februar erhältlich sein. In Österreich wird man sich das Gerät bereits am 30. Jänner besorgen können.

Zudem wird auch der Android Market, durch den das G1 erst so richtige seine Stärke ausspielen kann, für einige europäische Länder (Englisch) angepasst.
Der Erfolg des App Store für das iPhone – der gerade eben die Marke von 500 Millionen Downloads (Englisch) durchbrochen hat – zeigt, wie wichtig die Möglichkeit der Erweiterung durch Software in einem modernen Mobiltelefon mittlerweile geworden ist. Einen kritischen Blick darauf habe ich ja bereits vor einiger Zeit geworfen.
Bereits jetzt finden sich sehr interessante und nützliche Anwendungen im Android Market, meine persönlichen Highlights sind derzeit:
Die Liste ist auf keinem Fall vollständig und wird morgen schon wieder ganz anders aussehen. Genau das ist aber der große Vorteil des G1. Man kann dieses Gerät nach Lust und Laune erweitern, anpassen, auf vorübergehende Bedürfnisse eingehen usw.
Genau darin liegt für mich auch der große Nutzen eines freien Systems und eines gut zu bedienenden Marktplatzes, in dem man unkompliziert neue Software findet und installieren kann.
Bei den ganzen Neuigkeiten gestern ist fast etwas untergegangen, was mich persönlich sehr begeistert: Unter dem Projektnamen “Cupcake” befinden sich neue Features für Android in Entwicklung, die auch auf das G1 als Firmwareupdate kommen werden und zusätzliche Funktionen wie:
Das mögen jetzt alles Funktionen sein, die ohnehin selbstverständlich sein sollten. Das iPhone beispielsweise kann einiges davon aber auch in der 2. Generation und nach unzähligen Firmware-Updates noch nicht. (nur um die iPhone-Jünger mal auf den Boden der Tatsachen zu holen)
Wichtiger ist mir allerdings aufzuzeigen, dass es Android erlaubt, nachträglich umfassende Funktionen nachzulegen. Dadurch bleibt das gekaufte Gerät länger auf aktuellem Stand.
Gemeinsam mit weiteren österreichischen Bloggern (Georg, Helge, Luca, Martin, Max, Michael, Ritchie und Robert) darf ich das T-Mobile G1 ja bereits vorab testen und es wird noch einige Berichte und Reviews zu diesem Gerät hier geben. Alle unsere Beiträge gesammelt findet ihr übrigens unter mobileblogger.at. Dort kann man sich auch noch um einen freien Blogger-Platz bewerben.
Nokia versucht in Wien offensichtlich gerade mit 2D-Codes auf Plakaten eine neue Form der Plakatkampagne mit integriertem Gewinnspiel.
An vielen Plätzen in Wien findet man im Moment Plakate auf dem das Nokia 6210 Navigator beworben wird.
Dies allein wäre noch nicht wirklich etwas besonderes. Allerdings befindet sich auf dem Plakat auch ein kleiner 2-dimensionaler Code (Semacode). Wenn man das Tag fotografiert, decodiert und den Link öffnet gelangt man auf eine mobile Gewinnspielseite, auf der man das Gerät gewinnen kann.
Wie immer würden mich hier die Zahlen interessieren. Wie viele Wienerinnen und Wiener wohl etwas mit diesen Codes anfangen können?
Preisvergleichsportale gibt es ja genug, als Österreicher nutze ich jedoch fast ausschließlich Geizhals. Was mich dabei aber schon seit längerem stört, ist die Tatsache das ich den Preisvergleich nicht mobil nutzen kann.
Was ich gefunden habe, ist eine Kooperation von Geizhals mit ONE (jetzt Orange). Die Lösung wurde 2004 eingeführt und ist eigentlich nur eine SMS-Abfrage über eine Mehrwertnummer. Getestet habe ich dieses Angebot allerdings nie.
Eine mobile Version von Geizhals gibt es meines Wissens nicht. Wenn jemand eine kennt, bitte in den Kommentaren bekannt geben.
Das es einen Bedarf am Preisvergleich vor Ort gibt, ist eigentlich aufgelegt. Wenn Konzerne mit Sprüchen wie “Geiz ist geil” oder “Blödmann” werben, haben sie es auch nicht besser verdient als das jemand vor Ort das Handy zückt und wirklich den Vergleich macht. Der Service und die Beratung überzeugt in diesen Geschäften ja auch selten.
Aber zurück zum eigentlichen Thema: Mobile Preisvergleiche bekommen schön langsam Schwung und man liest von Standortbezogenen Preisvergleichsdiensten (Englisch) und Preisvergleich am T-Mobile G1 mit ShopSavvy. guenstiger.de bietet schon eine mobile Version, idealo.de ebenfalls.
Bei meinem Berlin-Aufenthalt hatte ich zufällig das Vergnügen die Leute hinter barcoo kennenzulernen. Sie haben es sich zum Ziel gemacht Produkte über ihren Barcode vergleichbar zu machen. Sie bieten dazu einerseits eine mobile Webseite an und arbeiten darüber hinaus an einer mobilen Software, die handelsübliche Barcodes ausliest und dann die Ergebnisseite im Browser öffnet.
Aus Rücksicht gegenüber den Entwicklern gebe ich hier nicht die URL und Downloadmöglichkeit bekannt.
Am Freitag hatte ich die Ehre das Angebot vorab zu testen und mein Feedback einzubringen. Das Ergebnis ist schon sehr vielversprechend. Die Integration von weiteren Diensten steht bevor und sie haben bereits sehr gute Ansätze um sich von bestehenden Angebote wie den mobilen Versionen von idealo.de oder guenstiger.de zu unterscheiden. Wobei ich mir auch vorstellen könnte, dass sie ihre Technologie auch als White-Label-Lösung an diese Anbieter verkaufen könnten.
Zumindest bei Geizhals würde ich mir so eine Lösung wünschen, da sie noch kein ernst zu nehmendes mobiles Angebot haben, sich mit barcoo die Entwicklung sparen könnten und sofort einen Mehrwert gegenüber der deutschen Mitbewerber hätten.
Premiere und SPORTS EXPERTS haben am diesjährigen Marienfeiertag (8. Dezember) versucht durch eine Mobile Marketing-Aktion etwas Aufmerksamkeit im allgegenwärtigen Trubel zu erhaschen.
Im Einkaufszentrum “Gerngross” in der Wiener Mariahilfer Straße werden von zwei Promoterinnen vor der SPORTS EXPERTS-Filiale Flyer mit dem Hinweis auf ein SMS-Gewinnspiel verteilt.
Für die Teilnahme musste man eine SMS mit dem Kennwort “Premiere” senden und bekam als Antwort eine Dienstmitteilung mit einem Link zu einer (mobilen) Landing Page, auf dieser ein DataMatrix Code generiert wurde. Diesen Code legte man am Premiere-Stand in der Filiale auf das Lesegerät und konnte sich über einen Sofortgewinn (oder auch nicht) freuen.
Kuriosum am Rande: Der Teilnehmer vor mir sah ein “Leider nicht” auf dem Display des Lesegerätes und bekam als Trost einen PowerBar-Riegel. Ich sah “Servererror” und bekam einen 10 EUR Gutschein von SportsExperts. Da soll noch mal jemand sagen ein Serverausfall hätte nicht auch etwas Gutes!
Die Aktion war nicht sehr innovativ, aber bei den derzeitigen Diskussionen rund um Mobile Marketing in Zeiten der Finanzkrise darf man wohl keine Experimente erwarten und Herr und Frau Österreicher sind wohl auch noch nicht bereit dafür. Der Ansturm auf den Stand hat sich auf jeden Fall in Grenzen gehalten. Was wohl auch daran lag, dass man an so einem Tag ca. 50 derartige Flyer in die Hand gedrückt bekommt. Selbst ich habe den Flyer erst viel später angesehen, habe daran teilgenommen und bin nochmal zurück gegangen.
Vielleicht haben aber auch die Teilnahmebedingungen viele abgeschreckt. Ich bin mir nicht sicher ob diese nicht sogar sittenwidrig sind:
Datenverarbeitung: Der Teilnehmer erklärt sich damit einverstanden, dass seine Daten von der … auch über die gesetzlichen vorgesehene Dauer hinaus für eigene Marktforschungs- und Marketingzwecke gespeichert und verarbeitet werden…
Laut verwendeter Server wurde die Aktion von IQ-Mobile produziert.