Spielekonsole iPhone

July 2nd, 2009   •   1 comment   

Ich bin alles andere als ein Spieler. Ich hatte nie eine Spielkonsole, nicht einmal der Playstation-Hype hat mich erreicht. Auch am PC hat mich so gut wie kein Spiel gefesselt. Ein paar Ausflüge in die Counterstrike-Welt sind eher auf meine Freunde und auf einige wenige LAN-Parties zurückzuführen.

Ein Spiel hat mich auch am PC eine Weile gefesselt – Tony Hawk Pro Skater. Aus diesem Grund ist es auch nicht verwunderlich, dass ich am iPhone gleich mal Vans SK8 (iTunes-Link) geladen habe. Hier spielt das Gerät eindeutig seine Stärke aus. Die Kombination aus einem großartigen App Store, einem coolen Image und guter Hardware ist ein Magnet für Marken, die ihr Image aufpolieren wollen. Kaum eine große Marke bietet nicht irgendeine iPhone Applikation an, viele davon  Spiele. Beispiele sind Red Bull (iTunes-Link), Audi (iTunes-Link), Volkswagen (iTunes-Link), usw.

Ich habe mir vorerst von Vans SK8 die Lite Version geholt, da ich noch keine Ahnung habe, ob ich nach den drei Wochen beim iPhone bleiben werde und das Spiel am iPod Touch nicht so richtig flüssig läuft. Die Lite Version bietet zwar keine Story und man kann nur in einem Pool herumspringen. Nachdem ich aber ohnehin anderes zu tun habe, ist es für den Abend oder Zwischendurch genau das Richtige.

Die Bedienung über den Lagesensor und die Daumen funktioniert wirklich gut. Für diverse Tricks wird mit den Daumen über das Display gestreift, durch Kombination die Schwierigkeit gesteigert. Die Form des iPhones ist vielleicht nicht perfekt und man verdeckt mit der rechten Hand die Lautsprecher. Ernsthafte Spieler werden aber ohnehin noch auf Playstation und Co zurückgreifen. Für ein kleines Spielchen zwischendurch sowie den Gelegenheitsspieler ist das Gerät aber gut geeignet.

Handygipfeltreffen – iPhone vs. N97 vs. G1

June 26th, 2009   •   3 comments   

Von Nokia Österreich habe ich heute zusätzlich zum iPhone und G1 von mobileblogger.at auch noch ein Nokia N97 zum Testen zur Verfügung gestellt bekommen.

Für mich wird das eine interessante Zeit werden, prallen doch hier drei Flaggschiffe mit völlig unterschiedlichem Background und auch unterschiedlichen Zielgruppen aufeinander.

T-Mobile G1, Nokia N97 und iPhone

T-Mobile G1, Nokia N97 und iPhone

Der Styler (iPhone)

Das iPhone ist ohne Zweifel das schickste und stylishste Gerät aus diesem Trio.

Es überzeugt vor allem durch ein gute und durchgängige Touch-Bedienung, der starken Multimedia Ausrichtung und natürlich dem App Store.

Falls ich mich für dieses Gerät entscheiden würde, dann wegen dem App Store. Man wird in absehbarer Zeit in keinem anderen Store so viele und so unterschiedliche Anwendungen finden wie hier. Ein Ende des Booms ist nicht absehbar und kaum eine Marke oder Software-Bude kann es sich leisten, das iPhone zu ignorieren.

Zielgruppe: Früher waren es vor allem Bobos (Grafiker, Künstler, Architekten, Musiker, u.ä.), mittlerweile werden schon Kinder auf dem Schulweg wegen iPhones überfallen oder Möbelpacker damit gesichtet. (Ich habe tiefen und ehrlichen Respekt vor Leuten, die noch ehrliche Berufe ausüben und habe selbst Tischler gelernt. Nur damit mir keiner unterstellt, ich würde diese Leute nicht respektieren und abfällige Bemerkungen über sie tätigen. Sie zählen nur nicht unbedingt zum typischen Apple Klientel.)

Das Offene

Das G1 ist für mich am schwierigsten in eine Schublade einzuordnen. Es ist weder so stylish und multimedial wie das iPhone, noch so ausgereift wie ein Blackberry oder ein anderes Handy.

Was dieses Gerät wirklich gut kann, ist offen sein. Offen in Hinblick auf die Anwendungen die man installieren möchte, offen in Bezug auf die Anwendung die man verwenden möchte und offen für Entwicklungen. Dies Gerät ist etwas für Leute, die wissen was sie von einem Handy wollen und dafür auch bereit sind, Updates zu installieren und teilweise noch Ecken und Kanten im System zu akzeptieren. Da Android bzw. die Open Handset Alliance von Google ins Leben gerufen wurde, sind die verschiedenen Google-Dienste natürlich gut ins System integriert.

Was ich am G1 großartig finde, ist die Kontrolle über das Gerät. Vom Startbildschirm über die SMS-Anwendung kann man jede Standardanwendung austauschen und so wirklich auf seine Bedürfnisse und Vorlieben ausrichten.

Zielgruppe: Freaks, Programmierer und Erwartungsvolle

Das Solide

Das Nokia N97 ist nach einer kurzen Betrachtung für mich das sympatischste Gerät. Es überzeugt durch einen Homescreen, auf dem man die wichtigsten Informationen gesammelt hat und durch eine Funktionsvielfalt, die zeigt, dass hier ein Hersteller am Werk ist, der viel Erfahrung hat. Die Finnen bauen seit Jahren Handys und auch wenn sie im Top-Segment in letzter Zeit etwas in Rückstand gekommen sind, so sollten sie doch über das Know-How verfügen, auch hier wieder Land zu gewinnen. Mit dem N97 sind sie auf dem besten Weg dahin.

Dieses Gerät funktioniert einfach. Mit Symbian habe ich begonnen, mobile Dienste intensiv zu nutzen, dadurch war ich mit diesem Gerät auch sofort vertraut, fühle mich damit auch sofort wohl und nehme den Nokia-Funktionsumfang immer als Maßstab. Ich bin halt auch ein Gewohnheitsmensch.

Zielgruppe: Leute die einen zuverlässigen Partner wollen, mit Nokia zufrieden sind und nicht unbedingt dem folgen, der gerade am lautesten schreit.




iPhone 3G S 3 Wochen im Test

June 26th, 2009   •   1 comment   
iPhone 3G S

iPhone 3G S

Jetzt ist es passiert, ich habe ein iPhone 3G S. Stimmt zwar nicht ganz, aber zumindest habe ich es mal für 3 Wochen zum Testen. Dank T-Mobile Österreich, ambuzzador und ihrem gemeinsam Projekt mobileblogger.at, für die ich schon bei der Markteinführung des T-Mobile G1 das erste Google Handy testen durfte, werde ich das Hype-Handy jetzt mal für eine Weile kritisch betrachten.

Diejenigen, die mich kennen oder zumindest diesen Blog regelmäßig lesen, werden wissen, dass ich diesem Gerät prinzipiell sehr kritisch gegenüberstehe – das hat aber eher mit Apple als mit dem Telefon selbst zu tun. Ich finde einfach, Apple betreibt eine “komische” Politik, wenn es um Offenheit und Kontrolle in Bezug auf das Gerät geht.

Nichtsdestotrotz gebührt den Leuten aus Cuppertino großer Respekt für den Erfolg des App Store. Über eine Milliarde runtergeladene Applikationen sprechen für sich und durch das iPhone hat endlich jeder verstanden, dass man auf einem Handy auch Anwendungen installieren kann und man damit ins Netz gehen kann. Dafür sollte jeder in der mobilen Landschaft Apple dankbar sein – Anwendungsentwickler und mobile Portale wahrscheinlich am meisten (darunter auch ich selbst). Bin ich auch. Dennoch finde ich, dass sich in der mobilen Welt nicht (mehr) alles nur um dieses Gerät drehen sollte. Frei nach dem Motto “Auch andere Mütter haben schöne Töchter” kann man dies auch auf den Handymarkt umlegen “Auch andere Hersteller haben gute Geräte” (siehe T-Mobile G1 oder Nokia N97).

Da ich ganz gern meine Meinung durch Wissen stütze, habe ich mir letztes Jahr aus Tokio auch einen iPod Touch mitgenommen. Einerseits um Anwendungen und Entwicklungen testen zu können, andererseits um mit dem Gerät zu interagieren (Bedienkonzept). Seither habe ich den iPod auch intensiv für das Abrufen von Mails und kurze Ausflüge ins Internet genutzt. Vor allem an Wochenenden und am Abend war das sehr angenehm. Mit dem G1 hat sich das etwas reduziert, durch die schlechte Email-Applikation am G1 aber nicht ganz aufgehört.

Ich bin jetzt selbst sehr gespannt, wie sich die 3. Generation des iPhones macht. Viele der Dinge, die bei anderen Herstellern schon lange selbstverständlich sind, sind ja jetzt auch am iPhone verfügbar (MMS, Sprachaufzeichnung, akzeptable Kamera, Videoaufzeichnung, Copy & Paste, …). Der App Store und die Benutzereingabe sind ohne Zweifel großartig und machen für mich den großen Erfolg aus (und sind der Grund warum ich das Gerät überhaupt testen wollte). Gespannt bin ich vor allem auf den eingebauten Kompass; und ob es so innovative Anwendungen wie Wikitude (oder vielleicht auch Wikitude selbst) auch bald im App Store gibt und auf die Kamera, die bis jetzt ja unter jeder Kritik war und deshalb nützliche Anwendungen wie barcoo oder ShopSavy am iPhone keine Chance hatten. Mal sehen, ob dafür drei Wochen reichen.

P.S.: Aufgrund zahlreicher Bewerbungen kann man sich für eine zweite Test-Phase auf mobileblogger.at bewerben. Wer sich also nicht sicher ist, ob das Gerät das Richtige ist, könnte es hier mal gefahrlos testen und von einer großartigen Betreuung durch ambuzzador und T-Mobile profitieren. Ich kann die Aktion nur uneingeschränkt empfehlen. Das Angebot nach der Testphase ist auch nicht zu unterschätzen und sollte als Entschädigung dafür reichen, dass man das Gerät danach nicht behalten darf.

WLAN zur Lokalisierung

July 30th, 2008   •   1 comment   

Ganz ist der iPhone-Hype auch an mir nicht vorüber gegangen aber anstelle des glorifizierten iPhones habe ich mal mit einem iPod Touch begonnen. Dieses Gerät ist in meinen Augen eine gute Möglichkeit das Konzept des iPhones und die Funktionen zu testen ohne sich die Kneppelung von zwei Jahren bei doch sehr teuren Tarifen einzufangen.

Nachdem ich ein Freund von ortsbezogenen Diensten (LBS) und allgemein GPS bin, war ich nicht schlecht beeindruckt als ich Google Maps auf dem iPhone gestartet habe und die Karte schnell und genau auf meine Wohnung zentriert wurde.

Google Maps am iPod Touch

Google Maps am iPod Touch

Man beachte: der iPod Touch verfügt weder über GSM, UMTS oder eine sonstige Mobilfunkverbindungen noch über GPS, was zur Lokalisierung verwendet werden könnte (Zellinfo oder Zelltriangulation bei Mobilfunk). GPS würde Indoor allerdings ebenso wenig funktionieren.

Wie ist die Lokalisierung möglich?

Die einzige Möglichkeit ist die Internetverbindung über das WLAN des Gerätes. Zuerst dachte ich aber fälschlicher Weise an eine Zusammenarbeit meines Internet-Providers mit Apple oder einem Drittanbieter. IP-Lokalisierung funktioniert aber maximal auf die Stadt genau. Nach kurzer Recherche war allerdings klar, dass das WLAN selbst die Lokalisierung macht. Nachdem ich die Flut der iPhone News bisher eher ignoriert hatte, habe ich dieses Detail bislang nicht beachtet.

Nach einer kurzen Diskussion im Büro hat ein Arbeitskollege kurzerhand den Chat von Skyhook Wireless genutzt und nachgefragt!

Demnach verfügt das Unternehmen über eine Datenbank mit 55 Mio. Access Points und ihren jeweiligen Positionen und können so die Position des iPods oder iPhones bestimmen. Das Unternehmen sammelt die Daten mithilfe von 500 Fahrern, die weltweit die größeren Städte abfahren und die WLANs mit Geo-Informationen hinterlegen.

Das iPhone oder der iPod meldet bei der Lokalisierung die umliegenden WLANs und Skyhook kann daraus die genau Position bestimmen. Eine Einwahl in die jeweiligen WLANs ist nicht notwendig, die MAC-Adresse des Routers genügt und die erhält man ja bereits durch den Broadcast der SSID.

Klingt recht einfach, ist es auch. Zu sehr sollte man aber auch nicht darauf vertrauen, wie Forscher der ETH Zürich gezeigt haben.

Warum nur Apple?

Jetzt stellt sich die berechtigte Frage warum nur das iPhone diese Technik nutzt. Das Tochterunternehmen Loki bietet diese Technik als Plugin für verschiedene Browser zum Nachrüsten an, außerdem gibt es Clients für Windows Mobile und S60.

Meine Position mit Loki

Meine Position mit Loki

Skyhook selbst bietet auch ein SDK für Drittanbieter. Eine besondere Anwendung ist EYE-FI, eine Speicherkarte, die weiß wo sie ist!

Das SDK kann laut Skyhook Wireless angeblich auf Windows Mobile, Symbian, Maemo, Windows Vista, XP, Mac OS X und Linux genutzt werden. Gelegenheit zur Validierung und vor allem was man damit machen kann hatte ich noch keine, vielleicht kann ich ja bald etwas darüber berichten.

Leider funktioniert auf meinem N95 die Anwendung für S60 nicht. Daher kann ich nicht sagen, was diese zu bieten hat.

iPhone Webapps

October 12th, 2007   •   1 comment   

iPhone

Für alle iPhone- oder iPod Touch-Fans oder die, die es noch werden wollen, gibt es jetzt eine offizielle Seite von Apple, die eine Menge Webapplikationen für das iPhone auflistet.

Anwendungen sind schön nach Kategorien sortiert und dadurch übersichtlich geordnet. Natürlich ist die Seite noch sehr US-lastig. Ich hoffe, dass sich dies bald ändert und noch weitere Webapps dazukommen.

Die Anwendungen lassen sich sowohl auf dem iPhone als auch auf dem iPod Touch installieren.
Entwickler werden dazu aufgerufen ihre Webapps dort zu melden. Damit soll die Seite zur zentralen Anlaufstelle für solche Anwendungen werden.

Ich halte es für eine sinnvolle zielgerichtete Marktstrategie von Apple so eine Seite anzubieten und so seinen Kunden eine einfache Möglichkeit zur Installation von eigenen Anwendungen zu ermöglichen.
Unter iPhoneAppr oder Iphone Application List findet man ähnliche Dienste, von denen es sicher noch Weitere gibt.

Via golem.de

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