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Mein erstes Mal – Nokia N96

Ich möchte mich zuerst kurz vorstellen und bedanken. Wie ihr am Namen erkennen könnt bin ich nicht Peter sondern Luca. Um genauer zu sein Luca Hammer, früher besser bekannt als Htwo. Ich lebe momentan in Wien und studiere Publizistik- und Kommunikationswissenschaft. Normalerweise blogge ich unter “2-Blog – Aus dem Alltag der Medienzukunft“, doch dort werde ich nur einen zusammenfassenden Beitrag zum N96 schreiben, weil es nicht zu den dort behandelten Kernthemen gehört. Daher möchte ich Peter noch einmal herzlich danken, dass ich hier schreiben darf. Von meiner Seite werden vor allem Erfahrungen aus dem täglichen Umgang mit dem Gerät kommen. Nun aber los.

Meine Vergangenheit
Im Handy-Bereich kann man mich zu den Late-Adoptern zählen. Mein erstes war ein Siemens M50, danach ein M55 worauf ein Nokia 6030 folgte und als Notfall-Handy ein Siemens ME45. Man sieht, dass ich wenig Wert auf Spielereien und technische Extravaganz gelegt habe. Telefonieren und SMS, mehr muss es nicht können. Wenn es noch halbwegs gut aussieht, war ich glücklich. Bis zum heurigen Sommer. Durch meine Online-Aktivitäten hatte ich ein immer größer werdendes Bedürfnis auch unterwegs online zu sein. Aus diesem Grund habe ich mir ein iPhone 3G 16GB geholt und war vom ersten Tag an verliebt. Aus einer kritischen Grundhaltung jedoch nicht blind und so sind mir immer wieder Mängel ins Auge gestochen, weshalb ich mich auch für den Nokia N96 Teamblog beworben habe. Ich kenne mich im mobilen Bereich bei weitem nicht so gut aus, wie Peter und sehe das Ganze hauptsächlich von einer Konsumentenseite ohne technischem Vorwissen.

Nokia N96Mein erstes Mal
Vor einigen Tagen habe ich das Paket bekommen. Gleich ausgepackt und ein Foto von dem neuem Wunderwerk der Technik gemacht. Die Qualität des Bildes ist nicht berauschend aus dem einfachen Grund, dass ich es mit dem iPhone gemacht habe und dies unter schlechten Lichtverhältnissen schlechte Fotos macht. Etwas enttäuscht war ich von der Verarbeitung des Gerätes, welche etwas klapprig wirkt und nicht so stabil, wie ich es bei einem Gerät, das in meiner Hosentasche leben muss, erwarte. Das Design an sich gefällt hingegen. Auch das Ausfahren in zwei Richtungen. Durch diese Funktion und den 16GB Speicher ersetzt es ohne Probleme bisherige MP3-Player.

Als nächsten Schritt habe ich das empfohlene Firmware-Update durchgeführt. Von bisherigen Geräten bin ich es gewöhnt, dass man sie umständlich an den Computer anschließen, dort die neuste Firmware-Version (wobei man selbst herausfinden muss, welche zum Gerät passt) herunterladen muss und der Update-Vorgang oft lange dauert und nur selten ohne Probleme funktioniert. Datenverlust inklusive. Beim N96 hingegen reicht es das entsprechende Menü aufzurufen, der Rest ist selbsterklärend. Schnell und problemlos.

Software
Vom AppStore beim iPhone bin ich es gewöhnt, dass es ebenso einfach ist Programme zu installieren. Nach kurzen herumprobieren habe ich auch beim N96 den entsprechenden Bereich gefunden. Ein Verzeichnis mit verschiedenen Anwendungen, wo ich mich gleich ausgetobt habe.

Allerdings hat man schnell alle verfügbaren Programme im Verzeichnis gesichtet. Hier kommt man zu einem großen Vorteil des S60 Systems. Jeder kann dafür entwickeln und so findet man im Internet viele weitere Programme. Natürlich besteht dadurch auch die Gefahr, dass man sich schadhafte Software aufs Gerät holt.

Zu den einzelnen Programmen werde ich in einem eigenem Beitrag schreiben, hier nur eine Auflistung.

  • Qik – Livestreaming
  • twibble – Twitterclient
  • fring – Skype und IM
  • facebook – Social Network
  • Sports Tracker – GPS Tracker
  • Google Mail – E-Mail

Doch ich sehe schon, dass dies erst der Anfang ist und ich noch viele weitere Programme ausprobieren werde, da ich der Meinung bin, dass erst solche Dritt-Applikationen ein Gerät interessant machen, weil ein Hersteller alleine nie alle Bedürfnisse abdecken kann.

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