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Hintergrund

Nokia Studie “Mobile Internetnutzung und Applikationen”

Ovi store

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Beim heurigen E-Day präsentierte Nokia eine von ihnen in Auftrag gegebene Studie zur mobilen Internetnutzung und Applikationen in Österreich, die einige sehr interessante Zahlen enthält.

Die Studie:

  • 27 Prozent haben bereits Erfahrung mit mobilen Anwendungen – Apps sind noch eine Männerdomäne
  • Navigation (55 Prozent) und „praktische” Helfer (48 Prozent) zählen zu den beliebtesten Apps
  • Zu kleine Displays (37 Prozent) und mögliche Kosten (36 Prozent) werden beim mobilen Internet als hinderlich empfunden

Wien, am 4. März 2010 – Mobile Apps sind aktuell in aller Munde. Und auch auf allen Mobiltelefonen? Wie mobile Applikationen von Usern in Österreich genutzt werden und was sie schätzen oder vermissen, zeigt eine aktuelle Studie des Markt- und Meinungsforschungsportals checkboxx im Auftrag von Nokia. Die Online-Umfrage zur mobilen Internetnutzung und mobilen Applikationen wurde im Februar 2010 unter 600 technisch affinen und nicht affinen Panelteilnehmern durchgeführt. „Wir beleuchten mit dieser Studie die Nutzung von mobilem Internet und Applikationen in Österreich und zeigen dabei die Bedürfnisse, Wünsche und offene Fragen der Anwender auf“, so Martin-Hannes Giesswein, Head of Services and Retail Nokia Alps & South East Europe. Und ergänzt: “Die Ergebnisse dieser Studie bieten auch Unternehmen interessante Einblicke, was User im Bereich mobile Apps schätzen und vermissen”.

Rund ein Drittel (32 Prozent) der Befragten greift mit dem Handy oder Smartphone mobil auf das Internet zu und 27 Prozent haben bereits Erfahrungen mit mobilen Apps gesammelt. Männer sind mobil derzeit aktiver, 38 Prozent nutzen Internet und bereits 35 Prozent Apps. Bei den befragten Frauen sind es 20 Prozent, die mobil auf das Internet zugreifen und 12 Prozent, die mobile Anwendungen kennengelernt haben.

Durchschnittlich 9,6 Apps installiert

Navigation (55 Prozent) und „praktische“ Helfer (48 Prozent) wie Kalender führen das Ranking der beliebtesten mobilen Anwendungen bei App-Nutzern an. Im Schnitt haben die befragten heimischen User, die mit den kleinen Programmen vertraut sind, 9,6 Apps auf ihrem Mobiltelefon installiert. 39 Prozent der App-Nutzer haben bereits kostenpflichtige Anwendungen heruntergeladen. Gründe für die Nicht-Nutzung von Apps sind kein Interesse (35 Prozent), Mobiltelefone, die Apps nicht unterstützen (30 Prozent) sowie unklare Kosten (26 Prozent).

Apps von heimischen Unternehmen sind gefragt

27 Prozent der Befragten nutzen bereits mobile Applikationen. Der Großteil von diesen stammt direkt vom App-Hersteller (41 Prozent) wie Verkehrsverbund Ostregion (VOR) oder Facebook. Die befragten App-Nutzer greifen ebenfalls stark auf die Angebote der Mobilfunkanbieter (29 Prozent) und des Ovi Store (28 Prozent) zu. Der bereits installierte Zugang am Mobiltelefon bestimmt die Auswahl des jeweiligen App-Store entscheidend (44 Prozent) mit. Zusätzlich ist die gesicherte Qualität der Anwendungen (33 Prozent) für die befragten Nutzer bei der Entscheidung für einen App-Store wichtig.

Tipps und Empfehlungen von Freunden (43 Prozent) sowie App-Stores (42 Prozent) sind die Hauptinformationsquelle für neue Anwendungen. Jeder Vierte (27 Prozent) App-Installer erfährt über Fachzeitschriften oder Magazine, was es Neues an Applikationen gibt.

Gewünscht werden vor allem Anwendungen aus dem Bereich Personen-/Warentransport (23 Prozent) wie Fahrplaninformationen. Von der Medienbranche (16 Prozent) wünschen sich die Umfrage-Teilnehmer kleine Helfer wie TV-Programme. Auch über Applikationen von Verwaltung (15 Prozent), Handel und Banken (jeweils 10 Prozent) freuen sich die Befragten.

Kleine Displays und Kostenkontrolle entscheidend

Wesentliche Gründe, weshalb das Internet am Handy noch nicht genutzt wird, sind zu kleine Handy-Displays (37 Prozent) und die Unsicherheit über mögliche Kosten (36 Prozent). Fast jeder Dritte sieht derzeit noch keinen Bedarf für sich, während bei jedem Fünften das Mobiltelefon die technischen Voraussetzungen nicht erfüllt. Jene, die mobil ins Internet gehen, bewerten verbesserte Zoom-Möglichkeiten, um Websitetexte besser lesen zu können (90 Prozent), größere Displays (86 Prozent) und Touchscreen-Geräte (81 Prozent) als hilfreich.

Datenpakete und Kosten wesentlich

Drei von vier mobilen Internet-Usern ist auch die Kostenkontrolle wichtig. Sie haben eigene Datenpakete abgeschlossen oder diese in ihrem Mobilfunk-Tarif bereits inkludiert. Jeder zweite (53 Prozent) gibt dazu ein Datenvolumen von 1 GB an, ein Datenpaket von mehr als 5 GB nützen 7 Prozent. Nur 5 Prozent beschäftigen sich mit dem Aspekt nicht. Sie wissen nicht, ob in ihrem Tarif ein Datenpaket inkludiert ist.

Ovi Store: Apps aus aller Welt und aus Österreich

In Österreich sind bereits Austrian, Die Presse.com und derStandard.at mit eigenen Applikationen im Ovi Store vertreten. Seit der Eröffnung im Mai 2009 hat jeder Nutzer weltweit durchschnittlich 12 Apps heruntergeladen. Täglich werden rund 1,5 Millionen Apps heruntergeladen, pro Sekunde sind es 15 Downloads und jedes Monat verdoppelt sich die Anzahl der “Käufer” im Ovi Store.

zur Presseaussendung

Kommentare

5 Kommentare für “Nokia Studie “Mobile Internetnutzung und Applikationen””

  1. Social comments and analytics for this post…

    This post was mentioned on Twitter by hoeflehner: [Blog] [Blog] Nokia Studie “Mobile Internetnutzung und Applikationen” http://bit.ly/dzHmVd #Hintergrund #Markt…

    Veröffentlicht von uberVU - social comments | 17. März 2010, 9:49
  2. Die Ergebnisse dieser Umfrage stimmen größtenteils mit den Erfahrungen überein, die ich im Privatleben gesammelt habe. Ein iPhone ist in meinem Bekanntenkreis beispielsweise fast ausschließlich bei Männern vorzufinden. Alle, die ein modernes Smartphone besitzen, nutzen zudem das mobile Internet und kennen sich mit den Tarifoptionen des Vertrags bestens aus.

    Veröffentlicht von Nils | 17. März 2010, 10:39
  3. Da kann ich mich NILS nur anschließen. Es gibt zwar in meinem Freundeskreis auch Frauen mit Smartphones, doch sind das meist schwache Einsteigergeräte oder das mittelmäßife iPhone. Doch keines davon kann mit einem Motorola Milestone oder einem HTC TOUCH HD2 mithalten.

    Veröffentlicht von Paul | 26. März 2010, 13:30
  4. [...] der Präsentation der Nokia Studie zur Nutzung von mobilen Internet und mobilen Applikationen konnte ich es mir nicht verkneifen, die Qualität einiger Applikationen zu [...]

    Veröffentlicht von Qualität von Apps | Mobile2Null | 21. Mai 2010, 9:50
  5. [...] App Stores für ihr Marketing nutzen können. Die Kunden wollen mehr heimische Marken sehen, wie die Studie von Nokia bereits sehr deutlich gezeigt [...]

    Veröffentlicht von Österreichische Marken im Apple App Store | Mobile2Null | 21. Mai 2010, 9:58

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