App des Tages: NewsRob

January 27th, 2011   •   1 comment   

NewsRob (in der Pro-Version) hat sich zur meisten genutzten App auf meinem Smartphone entwickelt. Sinn und Zweck der Anwendung ist recht schnell erklärt, NewsRob synchronisiert die Google Reader Feeds und man kann sie so bequem unterwegs lesen. Es gibt zwar mittlerweile auch eine offizielle Google Reader App, allerdings hat mir die nicht so gut gefallen.

NewsRob im Android Market

App des Tages: Währung

July 6th, 2010   •   no comments   

Nachdem die Urlaubszeit so richtig in Fahrt kommt und ich meinen Urlaub schon hinter mir habe, wird es in den nächsten Tagen vor allem Tipps für mobile Applikationen im Urlaub geben.

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Nokia MeeGo – Erste Eindrücke

June 4th, 2010   •   1 comment   

Wie mittlerweile bekannt sein dürfte, arbeiten Intel und Nokia an einer gemeinsamen Plattform für unterschiedlichste Geräte. MeeGo, so der Name der neuen Betriebssystems, soll vom Netbook über Smartphones bis hin zum Autoradio auf allem laufen, was einen Bildschirm und eine Verbindung zum Internet hat.

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Qualität von Apps

May 21st, 2010   •   no comments   

Bei der Präsentation der Nokia Studie zur Nutzung von mobilen Internet und mobilen Applikationen konnte ich es mir nicht verkneifen, die Qualität einiger Applikationen zu kritisieren.

Wie regelmäßige Leser dieses Blogs wissen, bin ich kein uneingeschränkter Befürworter des derzeitigen App-Hypes. Das liegt aber auf keinem Fall daran, dass ich mobile Applikationen an sich schlecht finde. Sondern daran, dass meiner Meinung nach viele der verfügbaren Applikationen leider schlicht und einfach Schrott sind und/oder keinen Mehrwert gegenüber einer mobilen Webversion bieten.

Was macht eine gute mobile App aus?

Um nicht nur zu kritisieren, sondern auch konstruktiv zu sein, versuche ich hiermit einige Merkmale einer guten mobilen App zu identifizieren:

Nutzt Funktionen des Handys, auf die mit dem Browser nicht zugegriffen werden kann

Wenn eine Anwendung auf Funktionen des Gerätes zugreift, die mit dem Browser nicht genutzt werden können, führt gar kein Weg an einer solchen nativen App vorbei. Dazu zählen:

  • Kamera
  • Lagesensor
  • Kompass
  • Telefonbuch
  • intensive Nutzung von Audio/Video

Beispiele dafür sind:

  • Navigation
  • Augmented Reality
  • Kontaktaustausch
  • Wasserwaage bzw. Neigungsmesser
  • Metalldetektor
  • Podcasts
Wikitude World Browser

Wikitude World Browser

ShopSavvy Preisvergleich

ShopSavvy Preisvergleich

Bump am iPhone

Bump am iPhone


Bietet ein besonderes UI, das im Browser schwer umgesetzt werden kann

Wenn eine Anwendung ein besonders hochwertiges User Interface (UI) bietet, muss ebenfalls Hardware-nahe entwickelt werden.

Beispiele dafür sind:

  • Spiele
  • Google Earth, Google Sky
  • Mind Mapping
  • Welt Mobil” am iPhone
Beispiel Mindmap

Beispiel Mindmap

Google Earth am iPhone

Google Earth am iPhone

Welt Mobil am iPhone

Welt Mobil am iPhone


Speichert Daten am Handy

Werden größere Mengen an Daten für die spätere Offline-Nutzung oder um eine bessere Performance zu erzielen gespeichert, ist eine App auch zu bevorzugen.

  • News Reader
  • Tripwolf am iPhone
  • Notizen, Aufgaben, Budgetverwaltung
Tripwolf am iPhone

Tripwolf am iPhone

Evernote auf Android

Evernote auf Android

NewsRob

NewsRob


Laufen im Hintergrund

Wenn eine Applikation im Hintergrund läuft oder beispielsweise die Push-Notification von Apple nutzt, um Updates (Social Networks, News, Email, …), Ereignisse (Termine, Location, …), Prozesse (Task Manager) oder Ähnliches zu überwachen, kann ebenfalls nicht auf eine native Applikation verzichtet werden.

Beispiele dafür sind:

  • Email
  • Yellix
  • Taskmanager

Wird intensiv genutzt

Natürlich glaubt jede Marke und jeder Entwickler, seine Anwendung wird das nächste Facebook und wird ständig genutzt. Dazu kann ich nur eines sagen: “Dem ist nicht so!”

Für Anwendungen wie Facebook, Twitter & Co. erwarte ich mir auf jeder Plattform eine entsprechende App. Diese Dienste werden zumindest einmal täglich genutzt und sollten deshalb leicht aufrufbar sein und schnell laden.

Beispiele dafür sind:

  • Facebook, Twitter oder andere Social Networking Anwendungen
  • Skype und andere Messenger
  • Wetter
  • Aktienkurse
  • Fahrplanabfrage
  • Webanalyse-Tools (vgl. Google Analytics)
AccuWeather.com

AccuWeather.com

Übersicht

Twitter for Android

ÖBB Scotty

ÖBB Scotty


Welche Negativbeispiele gibt es?

Grundsätzlich wird die Qualität der mobilen Applikationen immer besser und die Konkurrenz in den großen Stores tut ihr übriges. Anhand des Android Market konnte man sehr gut die Steigerung der Qualität beobachten: Vor einem Jahr waren dort noch hauptsächlich “Proof of concept”-Applikationen zu finden. Mittlerweile haben die Anwendungen in diesem Markt bereits eine sehr gute Qualität.

Trotzdem sind in jedem Store noch Negativbeispiele zu finden. Ein paar Beispiele möchte ich hier nennen und kurz begründen:

BlueTomato App am iPhone

Vorweg muss ich sagen, dass ich ein absoluter Fan dieses Shops bin. Ansonsten wäre ich auf diese App wahrscheinlich auch gar nicht aufmerksam geworden und hätte mir ein anderes Opfer gesucht. ;)

Blue Tomato am iPhone

Blue Tomato am iPhone

Begründung: Bis auf die Merkliste könnte diese App recht einfach (und sicher kostengünstiger) 1:1 mit einer mobilen Webseite realisiert werden. Zusätzlich könnte man mit der mobilen Website auch zusätzlich noch Android Geräte und mit ein wenig mehr Anpassung jedes andere moderne Handy bedienen. Wenn man das Ganze in eine WebView packt, hat man sogar noch eine App im App Store, wenn man HTML5 einsetzt, kann sogar die Merkliste realisiert werden.

Die Presse bzw. Der Standard auf Nokia

Die beiden Anwendungen waren der konkrete Auslöser für meine Kritik beim E-Day und diesen Beitrag. Die Motivation der Entwickler diese Anwendungen zu machen, möchte ich hier gar nicht kritisieren. Auslöser für meine Kritik war die Tatsache, dass weder ein vollständiger Feed zur Verfügung gestellt wird und man dadurch nur die Einleitung lesen kann. Für den vollständigen Artikel wird man auf die Webseite weitergeleitet. In meinen Augen ist das für den Benutzer frustrierend und macht die Applikation nutzlos.

DerStandard Reader

DerStandard Reader

Ausblick

Mit HTML5 werden die Argumente für native Apps noch weniger werden, da darin schon Funktionen wie Datenspeicherung, Video oder Geolocation integriert sind. In einer Studie von ABI Research wird davon ausgegangen, dass der App-Hype noch bis 2013 anhält und dann Web-Apps stärker genutzt werden.

Generell ist zu sagen, dass sich die Qualität der Apps auf den einzelnen Plattformen recht schnell selbst reguliert. Schlechte Applikationen werden einfach weniger herunter geladen bzw. gleich wieder deinstalliert und sterben einen stillen Tod. Umso wichtiger ist es für Entwickler und Unternehmen auch geworden, die eigene Anwendung auch wirklich “schön” zu machen und mit einem Mehrwert zu versehen.

Nokia App Generator

May 4th, 2010   •   no comments   

In meinem Beitrag “App Stores – die Entwickler-Sicht habe ich AppMakr – einem simplen iPhone App Generator – erwähnt. Jetzt bietet Nokia mit dem Ovi app wizard ein ähnliches Tool für Ovi Apps an.

Nokia will es damit Publishern offenbar erleichtern aus ihren Inhalten eine Applikation zu erstellen und den mobilen Markt zu bedienen. Im Test hat das auch wirklich sehr einfach funktioniert. Alles was man dazu braucht ist ein RSS-Feed, ein paar Grafiken und etwa 5 Minuten Zeit und schon hat man seine eigene gebrandete Applikation für Nokia Handys.

Ich bin wirklich gespannt wie die Applikation dann am Gerät läuft. Ich habe gestern bereits eine erste App eingereicht und bin gespannt wie lange das Approval bei Ovi dauert. Außerdem bin ich gespannt mit welchen Geräten die App dann kompatibel ist.

Georg Holzer von digirati hat gestern auch einen Beitrag über diesen Service inkl. Interview mit Christoph Mahr von Nokia geschrieben.

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