Archive for the 'mobile tagging' Category

Objekterkennung als Suche

Apr 18, 2008 in future, market, mobile tagging

Die Japaner dürften uns in Sachen Mobilfunk bald wieder einen gehörigen Schritt voraus sein. KDDI, größter japanischer Mobilfunkbetreiber und Bandai Networks, mobile Content Provider, wollen mit Evolution Robotics’ ViPR® visuelle Suche auf Handys anbieten.

Bei der Technologie handelt es sich um eine server-basierte Lösung, Objekte automatisch zu erkennen und danach ein Suchergebnis zurückzuliefern.

Funktionieren tut das Ganze wie folgt:

  • man schießt mit der Handykamera ein Foto vom gewünschten Objekt
  • danach wird das Bild als Email an den Service gesendet
  • abschließend bekommt man zum Objekt passende Information per Email zurück

Klingt eigentlich recht simpel, erfordert aber unglaubliche Technologie und Verwaltung am Server um die Bilder auch wirklich zu erkennen. Bei einer eingegrenzten Gruppe an Gegenständen (z.B. CDs, DVDs, Bücher) kann ich mir das noch vorstellen, diese Artikel kann man aber auch jetzt schon ganz gut erfassen und ohne Bilderkennung gute Resultate erzielen. Wenn es aber darum geht so einen Service flächendeckend anzubieten, wodurch er wirklich einen entscheidenden Mehrwert bieten würde, wird diese Technologie an ihre Grenzen stoßen. Ich denke dabei an das Erkennen von Bauwerken, oder sogar von Personen (Datenschutz mal nicht beachtet).

Trotzdem haben die Japan nach den QR-Codes eine neue Technologie am Start, auf deren Einsatz man in Europa wohl noch lange warten werden muss.

via IntoMobile

Infotags-Projekt

Mrz 20, 2008 in location, mobile tagging, software

Heute gibt es mal etwas in eigener Sache und quasi den Beweis, dass ich mich schon seit längerem mit mobilem Tagging beschäftige. Gemeinsam mit meinem Studienkollegen Christoph haben wir im Rahmen unseres Studiums an der FH JOANNEUM sogar kurzzeitig eigene Tags entwickelt, sind aber relativ schnell auf Semacodes umgestiegen und haben das SDK von Semacode verwendet.

Ziel dieses Projektes war die Entwicklung eines mobilen Service um orts- oder objektbezogene Informationen auf einem mobilen Endgerät darzustellen.

Dieses Projekt war ein wesentlicher Bestandteil der Vertiefung “UPM” im Studiengang “Informationsmanagement”.
Neben der Entwicklung des Produktes, wurde die Marke gebildet (Design und PR) und ein Business Plan geschrieben.

Technologie: Mobiltelefon, Java MIDlet, mySQL, PHP, XML
Dauer: März 2005 bis Juni 2006

m3MobileMultiMedia Homepage

Mobile Tagging bei ONE

Sep 28, 2007 in market, mobile tagging, operator

BeeTag

Nachdem ich gemeinsam mit meinem Komilitonen und Freund Christoph Perhab im Rahmen unseres Studiums an der FH JOANNEUM rund drei Semester lang an einem Projekt gearbeitet haben, dessen Kern sogenannte Tags waren, freut es mich ganz besonders das diese Technik jetzt von einem österreichischen Mobilfunkbetreiber aufgegriffen wird.

One verwendet dazu die aus der Schweiz kommenden BeeTags, ich persönlich finde zwar standardisierte Lösungen wie Semacodes besser, allerdings haben BeeTags auch ihre Vorteile und wurden vor allem speziell für den Einsatz in Verbindung mit Mobiltelefonen entwickelt.
Egal welche Tags verwendet werden, werden sie in den meisten Fällen dazu genutzt die URL einer Webseite zu speichern und somit den Weg ins mobile Internet zu verkürzen.

Diese Tags werden mit einer speziellen, am Handy installierten Software, abfotografiert und von der Software entschlüsselt. Nach dem Lesen des Codes wird der Browser aufgerufen und die entsprechende Webseite geöffnet.

One nutzt diese Technologie um den Kunden, nach eigenen Angaben, “coole Inhalte” auf das Handy zu liefern.
Auf jeden Fall freue ich mich ungeheuer darüber, diese Technologie endlich im größeren Stil auf dem österreichischen Markt zu sehen.

In Japan sind derartige Codes bereits sehr verbreitet und finden auch eine breite Anwendung, Europa hinkt hier bislang stark hinterher und außer einigen wenigen Marketing Aktionen oder kleineren Projekten gab es noch nicht viel zu sehen. Hoffentlich wird sich dies bald ändern, an der Zeit wäre es und Anwendungen gibt es meines Erachtens auch genug.

Via Telekom Presse