Ich muss gestehen, dass sich meine Golferfahrungen bislang auf das Umackern der Driving Ranch im Golfclub Loipersdorf beschränken. Jetzt gehe ich aber doch noch unter die Golfer, zumindest virtuell.
Anton Pirker, ein kompetenter und fähiger Programmierer aus dem schönen Rauris (lebt mittlerweile auch in Wien), verwandelt mit Urban Golf die Stadt zu einem Golfplatz. Er hat dieses Spiel für die zweite Ausgabe der Android Developer Challenge entwickelt und auch eingereicht.
In UrbanGolf your neigborhood is your golf course. Put the hole where you want or play on a random course and tee-off right where you’re standing. Your mobile phone becomes the golf club, your neigborhood the golf course, your bike the golf cart and your favorite bar the country club.
Das Spiel ist noch nicht im Android Market verfügbar. Anton sucht aber Beta-Tester für das Game. Ich habe ihn soeben kontaktiert und hoffe bald mein G1 schwingen zu können.
In Zukunft also Vorsicht vor tief fliegenden Android-Geräten!
Ich werde des öfteren gefragt, welches Datenpaket als Zusatzoption zum normalen Handytarif gewählt werden sollte. Die Frage lässt sich natürlich nicht so einfach beantworten, hängt es doch schließlich von den Gewohnheiten bzw. den Wünschen der betreffenden Person ab.
Natürlich gibt es noch viel mehr Usertypen, aber in den meisten Fällen kann man es auf mäßige und intensive Nutzung reduzieren. Bei mäßiger Nutzung reicht ein Paket zwischen 100 und 300MB, darüber würde ich 1GB empfehlen. In der Regel ist die Auswahl ohnehin auf die Staffelung der verfügbaren Pakete beschränkt.
Ich habe mich für ein 3GB Zusatzpaket entschieden. 100MB sind bei meinem Tarif bereits enthalten und es standen Zusatzpakete mit 300MB (400MB gesamt) oder 3GB (3,1 GB gesamt) zur Auswahl. Als derzeitiger Nutzer eines T-Mobile G1 habe ich die sichere und auch nicht wirklich teure (3 € vs. 9 €) 3GB Version gewählt um komplett sorglos im Internet herumsurfen zu können. Jetzt – nach 3 Monaten – ist es an der Zeit, einmal Resümee zu ziehen und nachzusehen, wie viel ich wirklich von dem Paket verbrauche und ob das das Kleinere nicht auch genügen würde.
| Monat | Juni | Juli | August |
| Datenmenge | 229,70MB | 297,60MB | 673,55MB |
Nachdem ich die meiste Zeit ohnehin vor meinem Notebook sitze und einen fixen Internetanschluss bzw. auch einen Datenstick nutze, gehe ich mit meinem Handy nicht so intensiv ins Internet wie man vielleicht meinen könnte. Android synchronisiert fleißig mit den Google Servern (Kontakte & Kalender, Gmail nutze ich nicht), meine Mailaccounts (zwei Accounts, die ich auch mobil abrufe) werden alle 15 Minuten gecheckt, Twidroid, Anwendungen aus dem Market, Google Maps, ab und an ein YouTube Video, ein wenig im Web surfen, GPS-Tracking und allerlei kleinere Tests und Updates.
In der Tabelle hebt sich der August mit doppelt so intensiver Nutzung stark hervor. Was ist hier also passiert?
Die einzige Erklärung, die mir einfällt ist mein Experiment mit dem SenseUI und ein paar Livestreams mehr als in anderen Monaten. Immerhin bin ich echt froh, das große Zusatzpaket genommen zu haben. Die 274MB zuviel, wären mir sonst recht teuer gekommen.
0,15 € pro MB x 274MB = 41,10 €
Zumindest in Österreich sind die Kosten für Datenpakete schon sehr akzeptabel. Deswegen kann man es sich auch leisten, lieber ein größeres Paket zu nehmen, um böse Überraschungen am Ende des Monats zu vermeiden. Wenn es nicht gerade die Staffelung der Pakete verhindert oder die Datendienste wirklich intensiv genutzt werden (z.B. um mit dem Notebook ins Web zu gehen, intensive Downloads, etc.), sollten 500MB-1GB aber in den meisten Fällen absolut ausreichend sein.
Nach längerer berufsbedingter Blog-Untätigkeit (mein Tag hat leider auch nur 24 Stunden), gibt es heute mal etwas Ungewohntes – 5 Blogs, die ich im Rahmen des Blogday 09 empfehle.
Da die Welt nicht nur aus mobilen Themen besteht, sind es vor allem Blogs, die nicht in die Blogroll passen. Jedes ist absolut lesenswert und einen Klick wert.
Außerdem habe ich auch alle Autoren persönlich geprüft und für gut befunden! Den Autoren ist eines gemein: Sie leben, was sie schreiben!

Eine sehr nette Frau schreibt hier über Dinge, die sie beobachtet und spannend findet. Die Welt von oben, unten und der Seite betrachtet ist das Motto und deswegen ist der Themenmix auch recht breit gefächert.
Für mich ist der Blog eine willkommene Abwechslung, um auch Themen abseits der Mobile- bzw. Web-Welt mit zu bekommen.

Der Blog des coolsten (online) Shop Österreichs und außerdem noch ein Schladminger Unternehmen. Hier kann ich meine jungen Jahre immer wieder aufleben lassen und beobachten, was in der Snowboardszene so passiert. Ich liebe Snowboarden und werde wohl auch als alter Greis bei Tiefschnee noch über beide Ohren grinsen, mein Brett aus dem Keller holen und mein mobiles Device maximal zum Live-Streamen aus der Snowboardhose holen.

Ich glaube der Blog von Georg Holzer war der erster österreichischer Blog, den ich abonniert hatte. Bis jetzt sind seine Artikel spannend geblieben (wenn auch in der Anzahl weniger) und ich durfte ihn unlängst bei der ovi challenge auch endlich persönlich kennen lernen.

Wer behauptet es gibt keine netten Wiener, soll sich mal 5 Minuten mit diesem Mann unterhalten und er wird für ewig schweigen (ich weiß wovon ich rede!
). Außerdem macht er noch Webdesign und bloggt auch darüber… und beides ziemlich gut. Dort findet man oft aktuelle (Hype)-Themen auf den Punkt und Boden gebracht.

Mobile Zeitgeist war mein erster deutschsprachiger Blog zu mobilen Themen und ich hatte ihn bereits abonniert, als Heike noch alleine gegen übermächtige englischsprachige Konkurrenz gebloggt hat. Mittlerweile kenne ich drei der Autoren und zwei davon sind MobileMonday Austria Mitgründer und gute Freunde.
Technorati-Tag: Blogday09
In Wien hat heute T-Mobile am Graben dafür gesorgt, dass zahlreiche Passanten in einem Regen von Rosenblüten baden konnten. Bei vielen wurden dadurch die Frühlingsgefühle geweckt.
Für einen der ersten sonnigen und warmen Tage in Wien hatte sich T-Mobile wirklich etwas ganz besonderes einfallen lassen. In einer beispiellosen Aktion ließen sie mit Hilfe von Gebläsen Rosenblüten von mehreren Häusern am Ende des Grabens auf die überraschten Wiener und Touristen regnen. Sie entlockten dadurch wunderbar zu beobachtende Emotionen bei den sonst so steifen Wienern. Da tanzten plötzlich Leute zur Musik, die aus Lautsprechern kam und begannen Pärchen sich spontan zu küssen. Auch viele Kinder hatten ihren Spaß mit den Blüten und legten sich mitten im 1. Bezirk auf den mit Rosenblüten bedeckten Boden.
Es war wirklich schön zu beobachten, wie die Leute auf die Aktion reagiert haben und wie sie sich im Anschluss über die von T-Mobile verteilten Rosen (die aber nur Frauen bekamen) freuten.
Damit hat T-Mobile den neuesten Werbespot in die Realität umgesetzt:
Ich glaube, dass T-Mobile damit eine wirklich großartige Aktion gelungen ist und die Marke dadurch wirklich extrem positiv aufgenommen wurde.
Es freut mich zu sehen, dass so etwas auch in Österreich möglich ist. Auch die so positive Reaktionen der Leute hat mich überrascht. Ein gutes Gegenbeispiel zu dieser Aktion konnte ich auf dem Weg zurück nach Hause beobachten. Eine große Bekleidungsmarke hat die Eröffnung eines neuen Shops beworben. Hier liefen klassisch einige Promotion-Leute herum und verteilten Gutscheine. Der Andrang auf den Shop war auch riesig, aber ich bezweifle, dass deshalb die Marke an Wert gewinnt und anders wahrgenommen wird.
Nachtrag: Video von der Aktion
Ich habe mich im Beitrag “Mit dem Handy auf Reisen” kurz darüber ausgelassen wie schlecht ich die Kamera des G1 finde. Da ich solche Behauptungen ganz gerne mit Fakten belege, hier ein kurzer Vergleich der beiden Kameras mit dem selben Motiv:
Es ist deutlich zu erkennen, dass das Nokia N95 mit seiner 5 Megapixel-Kamera die Farben viel satter darstellt und das Bild insgesamt um einiges schärfer rüberkommt.
Natürlich kann man von einer 3.1 MP Kamera nicht erwarten sich mit einer 5 MP Kamera zu messen. Für mich ist es aber ein Punkt der von HTC eindeutig verbessert werden muss. Mittlerweile erwarte ich mir von einer Handykamera einfach, dass ich sie für den Schnappschuss zwischendurch verwenden kann. Hinzu kommt noch, dass es sich hier um ein ruhiges Motiv handelt. Bei sich bewegenden Motiven bekommt man noch viel schwerer ein gutes Bild hin. Aufnahmen bei weniger guten Lichtverhältnissen sind aufgrund des fehlenden Blitzes gänzlich unbrauchbar.
Vielleicht ist es ein schwacher Trost, aber das iPhone hat in Sachen Bildqualität noch weniger zu bieten.