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Was ist mit Mobile 2.0 gemeint?

Das Mobiltelefon ist innerhalb weniger Jahre ein unverzichtbarer Bestandteil des täglichen Lebens geworden. Die Geräte wurden so leistungsfähig, dass sie bereits Digitalkamera und MP3-Player ersetzen und als Mini-PC bezeichnet werden können. Gleichzeitig hat sich das Internet zu einer Plattform entwickelt, bei dem sich der Konsum der Inhalte zu einer Beteiligung an den Inhalten gewandelt hat. Unter dem Begriff “Web 2.0″ oder auch “Mitmach-Netz” bekannt geworden, breitet sich dieses Phänomen auch vermehrt auf mobile Geräte aus. Die großen Internet- und Softwarekonzerne versuchen ihre Dienste für diesen neuen Markt aufzubereiten. Dieser Schritt ist einfach nachzuvollziehen, gibt es doch mittlerweile mehr Mobiltelefone als PCs, und Experten sind sich einig das dies der Wachstumsmarkt für zukünftige Internetnutzung ist.

Dies war der Grund mich im Rahmen meiner Diplomarbeit und darüber hinaus mit diesem Thema zu beschäftigen und diesen Blog zu starten.
Ich versuche verschiedene Neuigkeiten kurz aufzubereiten und aktuelle Entwicklungen aufzugreifen. Da ich das Ganze alleine und in meiner Freizeit mache, darf nicht erwartet werden, dass es sich hierbei um eine vollständige Sammlung handelt. Darüber hinaus sind Meinungen und Kommentare meine persönliche Meinung und ich erhebe keinen Anspruch auf Richtigkeit selbiger!

Diplomarbeit

Nutzen und Potenziale von mobilen Anwendung in Verbindung mit “sozialen” Webanwendung im Tourismus

Zielsetzung

Im Zuge dieser Diplomarbeit werden Nutzen und Potenziale von mobilen Webanwendungen in Verbindung mit modernen Webdiensten aufgezeigt. Derartige Dienste sind im Internet allgemein unter dem Begriff “Web 2.0″ bekannt. Durch steigenden Funktionsumfang und Leistungsfähigkeit von Mobiltelefonen und steigenden Datenübertragungsraten werden verstärkt Inhalte des Internets für mobile Endgeräte nutzbar. Dies bietet einen riesigen Wachstumsmarkt und viele Chancen für neue Anwendungsbereiche. Durch die Förderung dieser Entwicklung aufgrund des Web 2.0 werden diese neuen Möglichkeiten in dieser Arbeit auch als Mobile 2.0 zusammengefasst. Für den Tourismus lassen sich damit neue Angebote erstellen und bestehende Angebote um nützliche Dienste erweitern.

Resultate

Einige Ansätze für den Einsatz im Tourismus werden aufgezeigt. Im Rahmen dieser Diplomarbeit wurde ein Prototyp für ein mobiles Informationssystem erstellt. Diese Anwendung wird am Ende der Arbeit ausführlich beschrieben und mögliche Einsatzmöglichkeiten aufgezeigt. Diese Beispielanwendung ermöglicht es Benutzern und Benutzerinnen Standorte zu erstellen und somit anderen Benutzern und Benutzerinnen Attraktionen, Restaurants oder andere Orte und Sehenswördigkeiten vorzustellen. Die Darstellung der Information erfolgt auf einer Karte und die Integration von GPS-Informationen ermöglicht eine exakte Positionierung dieser Standorte. Die Möglichkeit mit Hilfe dieser Anwendung neue Standorte zu erstellen demonstriert sehr gut was mit einer “sozialen” Anwendung gemeint ist und was es in diesem Zusammenhang bedeutet. Somit bietet die Anwendung einen guten Ausblick auf zukünftige Einsatzmöglichkeiten von mobilen Anwendungen im touristischen Umfeld.

Person

Mein Name ist Peter Höflehner und ich habe an der FH JOANNEUM in Graz am Studiengang Informationsmanagement studiert.
Mein Interesse an dieser Thematik wurde durch eine Projektarbeit im Rahmen meines Studiums geweckt. In diesem Projekt habe ich gemeinsam mit meinem Studienkollegen und Freund Christoph Perhab ein mobiles Informationssystem entwickelt.

Danach war ich in diversen Unternehmen als Produktmanager für mobile Software und Portale zuständig. Mittlerweile realisiere ich mit meiner Firma digitALPS selbst Projekte im Web- und Mobile-Bereich.