Wie bereits berichtet konnten wir gestern den ersten MobileMonday in Österreich begrüßen und es war ein Erfolg.
Aus organisatorischer Sicht sind wir sehr zufrieden. Ursprünglich hatten wir gerechnet mit 70 Personen schon gut besucht zu sein, geworden sind es dann um die 150 und wir mussten schon eine Woche vor dem Event die Registrierungen schließen und einen größeren Raum heranziehen.
Auch das Thema “Mobile Landscape Austria” war als Einstiegsevent gut gewählt und so konnten wir auch den Anwesenden Besuchern der Mobile Internet 2009 einen interessanten Einblick in die mobile Landschaft in Österreich bieten. Der Moderator David Dempsey (FM4) leitete die Podiumsdiskussion mit acht Vertretern – Alexandra Deutsch (Out There Media), Christine Winter (Mindshare), Niko Alm (m-otion), Markus Buchner (ATMS), Gordan Gajski (Amdocs), Peter Hofbauer (DIMOCO), , Jochen Punzet (Paybox), Reinhard Zuba (mobilkom austria) – der mobilen Landschaft mit viel Witz und lockerte die Diskussion sehr gut auf.
Wir waren auch in der Lage das Ganze live zu streamen, allerdings waren wir noch vorsichtig und haben den Stream nicht wirklich großartig angekündigt. Wir hatten noch keine Erfahrung damit, darum wollten wir diese technischen Spielereien zuerst mal testen. In Zukunft wird der Stream vorher angekündigt, damit jeder die Möglichkeit am MobileMonday Teil zu haben.
Auf Twitter entstand auch eine rege Diskussion. Auch das werden wir beim nächsten Mal wohl stärker nutzen und versuchen Twitter während des Events über eine Twitter-Wall einzubinden.
Als Vorbereitung auf den ersten Event haben wir eine “Landkarte” der mobilen Firmen in Österreich erstellt, die ab sofort auf unserer Webseite www.mobilemonday.at zum Download bereit steht und in Zukunft noch weiterentwickelt werden sollte.
Vielen Dank an dieser Stelle an unsere Sponsoren mobilekom austria und DIMOCO, die das Ganze ermöglicht haben, an alle Besucher, für die wir es gemacht haben und an meine Kollegen vom MoMo Austria Team.
Der nächste Event wird voraussichtlich im Juni sein. Wir freuen uns darauf euch dort wieder begrüßen zu dürfen und euer Feedback bei diesem Event zu berücksichtigen. Wir haben einen guten Start hingelegt, sind stolz darauf und werden noch besser werden!

Ich bin sehr stolz mitteilen zu dürfen, dass es am 23. März den ersten MobileMonday in Österreich geben wird.
Gemeinsam mit der Konferenz “Mobile Internet 2009” wird ab 19 Uhr die mobile Landschaft in Österreich vorgestellt. Das Thema sollte einen guten Überblick über die “mobilen” Firmen in Österreich geben und sowohl für Experten als auch für Neulinge einen spannenden Abend bieten.
Unter dem Motto “Landscape of the Mobile Industry in Austria” wird im NH Danube City Hotel, Wagramerstrasse 21 – 1220 Wien, ein Überblick über die “mobile Landschaft” in Österreich gegeben. Entscheidungsträger aus der Wertschöpfungskette diskutieren über ihre Rolle im mobilen Ökosystem. Begrüßt werden im Panel unter anderem Dr. Reinhard Zuba, Bereichsleiter Marketing von mobilkom austria als auch Mag. Jochen Punzet, CEO der paybox austria.
MobileMonday oder MoMo ist eine weltweite Initiative von mobilen Leuten für mobile Leute. In bereits mehr als 150 Städten weltweit werden bereits regelmäßig diese Branchentreffen abgehalten und mit Wien kommt nun die erste österreichische Stadt hinzu.
Die Events werden immer offen sein und jeder ist willkommen. Vom Studenten bis zum CEO kann jeder von diesen Events profitieren und tieferen Einblick in die Entwicklungen am mobilen Markt gewinnen. Natürlich dient so ein Event auch zur Pflege und zum Knüpfen von Kontakten.
Für Getränke und Snacks wird gesorgt und der Eintritt ist frei. Aufgrund des begrenzten Platzes muss man sich jedoch vorher auf www.mobilemonday.at anmelden.
Ich habe mich im Beitrag “Mit dem Handy auf Reisen” kurz darüber ausgelassen wie schlecht ich die Kamera des G1 finde. Da ich solche Behauptungen ganz gerne mit Fakten belege, hier ein kurzer Vergleich der beiden Kameras mit dem selben Motiv:
Es ist deutlich zu erkennen, dass das Nokia N95 mit seiner 5 Megapixel-Kamera die Farben viel satter darstellt und das Bild insgesamt um einiges schärfer rüberkommt.
Natürlich kann man von einer 3.1 MP Kamera nicht erwarten sich mit einer 5 MP Kamera zu messen. Für mich ist es aber ein Punkt der von HTC eindeutig verbessert werden muss. Mittlerweile erwarte ich mir von einer Handykamera einfach, dass ich sie für den Schnappschuss zwischendurch verwenden kann. Hinzu kommt noch, dass es sich hier um ein ruhiges Motiv handelt. Bei sich bewegenden Motiven bekommt man noch viel schwerer ein gutes Bild hin. Aufnahmen bei weniger guten Lichtverhältnissen sind aufgrund des fehlenden Blitzes gänzlich unbrauchbar.
Vielleicht ist es ein schwacher Trost, aber das iPhone hat in Sachen Bildqualität noch weniger zu bieten.
Wie schon in meinem letzten Beitrag angemerkt, hatte ich vergangene Woche die Gelegenheit, einige mobile Anwendungen bei einer Konferenz in Berlin vorzustellen. Da ich gerne das Nützliche mit dem Angenehmen verbinde und ich Berlin noch nie als Tourist besucht habe, nutzten wir die Gelegenheit und verbrachten zwei Touristentage in Deutschlands Bundeshauptstadt. Bei dieser Gelegenheit konnte ich auch die Reiseführereigenschaften des G1 ein wenig auf die Probe stellen.
Dass Google Maps zu einer meiner mobilen Lieblingsanwendungen zählt, ist ja kein Geheimnis. Ich finde die Anwendung einfach super praktisch – es ist wohl eine der nützlichsten Anwendungen, wenn man sich in einer fremden Stadt bewegt.
Einsatzmöglichkeiten gibt es unzählige, in unserem Fall haben wir den Checkpoint Charlie nicht auf Anhieb gefunden und einfach mit Google Maps danach gesucht.
Checkpoint Charlie
Eine weitere Anwendung für die Orientierung ist “Berlin Metro”, ein Dienst, der das U- und S-Bahn Netz auf das G1 bringt. Die Anwendung hält den Vergleich mit “Fahrplan” (iTunes Link) am iPhone zwar nicht stand, ist aber im Moment noch die einzige Anwendung für diesen Zweck am G1. Hier wird man sich noch ein wenig gedulden müssen, bis bessere Alternativen nachkommen.
Denn viel mehr als ein Bild des Verkehrsnetzes bietet das Programm noch nicht. Die Suchfunktion besteht nur aus einer Liste der Haltestellen, die man durchsuchen muss. Eine Suchfunktion innerhalb der Liste wird auch nicht geboten. Von den Abfahrzeiten, einer Umgebungssuche oder gar Routenplanung ist man bei dieser Anwendung noch weit entfernt.
G1 – Berlin Metro
Qype ist für mich mittlerweile ebenfalls sehr nützlich geworden. Ich finde damit jederzeit etwas Gutes zum Essen und kann mir vor dem Eintritt in ein Lokal noch schnell die Meinungen anderer User durchlesen und die Wahl dementsprechend ändern.
Die innovativste Anwendung für das G1 ist in meinen Augen “Wikitude” von Mobilizy. Das behaupte ich nicht nur, weil es sich um ein Salzburger Startup handelt, sondern weil die Frage “Was ist in meiner Nähe” wirklich innovativ beantwortet wird.
Wikitude blendet Informationen zur Umgebung als Overlays in das Kamerabild ein. Eine Karten- und Listenansicht ist auch möglich. Die Informationen werden von Wikipedia und QYPE bezogen.
Eine perfekte Gelegenheit Wikitude zu testen, war der Blick vom Fernsehturm in Berlin über die Metropole. Berlin glänzt in meinen Augen ja nicht durch Übersichtlichkeit, mit Wikitude hat sich der Nebel zumindest ein wenig gelichtet.
Leider musste ich die Screenshots wieder einmal nachstellen (keine Screenshots am G1), deshalb der Blick von unserer Terrasse auf den Augarten:
G1 – Wikitude
Wikitude Kartenansicht
Bei einem Sightseeing-Trip ist es notwendig, die richtige Kleidung und Schuhwerk mitzuhaben. Um das gewährleisten zu können, versorgt einen der “The Weather Channel” mit ausführlichen Wetterinformationen und Prognosen für die nächsten Tage. Das Wetter wird dadurch zwar nicht besser, aber zumindest kann man sich entsprechend vorbereiten.
Theoretisch kann man mit der integrierten Kamera die Eindrücke der Stadt für später festhalten und auf eine zusätzliche Kamera verzichten. Theoretisch, weil die G1-Kamera Schrott ist und ich mich wohl ewig über die miesen Bilder ärgern würde. Deshalb habe ich auf die Kamera meines N95 vertraut. Das N95 ist zwar auch keine DSLR Kamera, für den Schnappschuss zwischendurch reicht es aber allemal und außerdem beschert sie mir keinen schiefen Rücken vom Tragen.
Leider kann die Kamera auch nicht durch ein Firmware-Update verbessert werden. Die Anwendung “SnapPhoto” versucht die Qualität der Bilder durch Verwendung des Lagesensors zu verbessern. Die Anwendung will erkennen, wann die Kamera ruhig gehalten wird und löst erst dann aus. Das Ruhig-Halten ist aber wohl das kleinste Problem und die schlechte Kamera wohl ein Hauptargument gegen das G1.
G1 – SnapPhoto
Die oben genannten Anwendungen werden wohl auch kritische Geister schnell von mobilen Diensten im Urlaub überzeugen. Es ist wirklich praktisch, das Handy auch im Ausland ins Web zu jagen – Kopfschmerzen bereitet da nur die Telefonrechnung danach.
Freies WLAN ist in Berlin zwar oft zu finden, in der Nähe der typischen Touristenattraktionen ist aber kaum damit zu rechnen. Bleibt die Hoffnung, dass die Verfügbarkeit von freien WLANs in Zukunft zunimmt. Berlin testet so etwas ja gerade, andere Städte sind schon weiter oder freie Initiativen versuchen ähnliches.
Ich halte solche Initiativen für sehr wertvoll und wichtig. Allerdings haben hier die Mobilfunker starken Handlungsbedarf. Es ist kaum zu argumentieren, dass weltweit operierende Mobilfunker Geräte verkaufen, mit dem man Always-on ist und dies enden soll, sobald man die Landesgrenzen verläßt. Zumindest innerhalb der EU sind ja Grenzen etwas Abstraktes geworden und man bewegt sich völlig frei. Warum muss gerade ein Kommunikationsgerät noch an Grenzen gebunden sein, wenn sogar derselbe Provider am Display erscheint?