Handyscreen auf dem Beamer

February 10th, 2009   •   23 comments   

Am 25. Februar bin ich in Berlin bei der Jugendwelten-Konferenz als mobiler Trendscout eingeladen und werde dort mobile Anwendungen präsentieren. Eine Powerpoint-Präsentation ist bei so einem Thema schlecht und wohl auch ziemlich langweilig fürs Auditorium. Aus diesem Grund habe ich nach einer Lösung gesucht, den Screen meiner Handys auf den Beamer zu bekommen.

Gerät 1 – T-Mobile G1

Für das T-Mobile G1 habe ich so ein Tool schon mitgeliefert bekommen. Screen Projector ist eine kleine Anwendung für Entwickler, die den Screen des Android-Gerätes am PC anzeigt.

Folgende Schritte sind dazu notwendig:

  1. USB-Debugging am G1 aktivieren (Settings -> Anwendungen -> Entwicklung)
  2. USB-Kabel anschließen
  3. Treiber installieren (ist auch im Verzeichnis der .zip)
  4. Projector.exe starten

Download des Programms

G1 Projector

Gerät 2 – Nokia N95

Den Screen des Nokia N95 kann man ganz einfach mit dem mitgelieferten TV-Kabel auf einen Beamer bekommen. Ich hätte bei dieser Lösung am Beamer die Quelle ändern müssen, was mir sehr unpraktikabel vorkommt. Darum habe ich mir Mobiola Screen Capture for S60 nach einem kurzen Test um EUR 20,- gekauft. Man kann damit den Screen eines Symbian-Handys über Bluetooth, WLAN oder USB auf PC/Notebook bekommen und allerlei damit anstellen.

Dazu muss am Handy und am PC eine Software installiert werden. Nach dem Verbinden kann mit Hilfe der PC-Software Screenshots und sogar Screencasts von den Aktionen am Handy machen.

Hier ein paar Screenshots der Tools:

Inspiriert durch @kigo und digitalks.

Sport mit dem Handy

February 3rd, 2009   •   2 comments   

Heute habe ich das G1 mal beim Laufen getestet. Nokia bietet mit Sportstracker und viNe ja wirklich gute Anwendungen um seine Aktivitiäten mit GPS aufzuzeichnen. Sportstracker kann seit kurzem auch mit einem Pulsmesser von Polar verbunden werden. Ob man damit auch sofort gleich fit und hip durch die Straßen läuft wie der Darsteller im Promo-Video, waage ich jetzt mal zu bezweifeln.

Jedenfalls gibt es für das G1 mit Buddy Runner eine sehr gute und einfach zu bedienende Anwendung, mit der man seine sportlichen Outdoor Aktivitäten tracken kann. Outdoor, weil man für den GPS-Empfang im Freien sein muss.

Die Anwendung ist wirklich sehr einfach zu bedienen. Nach der Eingabe einer Mail-Adresse und seines Gewichtes muss die Anwendung eigentlich nur noch mit einem Druck auf “Start” gestartet werden. Damit wird die Aufzeichnung gestartet und das Workout aufgezeichnet. Ein Blick auf das Display verrät einem sofort wie lang man unterwegs ist, die zurückgelegte Strecke und die Geschwindigkeit. Besonders gelungen finde ich das Audio-Feedback. Eine Stimme informiert einem nach jedem zurückgelegten Kilometer über den aktuellen Stand. Hier sind natürlich Kopfhörer zu empfehlen, da man sonst sicher etwas schräg angesehen wird. Die laufende Musik wird dabei kurz pausiert und danach wieder weiter abgespielt. Schade das die Kopfhörer absoluter Schrott sind und nicht anständig in meinen Ohren halten wollen.

Der Reiter “Map” zeigt einem die bereits zurückgelegte Strecke auf der gewohnten “Google Maps” Karte.

Wenn man sein Training beendet hat, genügt ein “End” um die Aufzeichnung zu stoppen. Danach wird die Aufzeichnung auf die Plattform des Anbieters geladen und eine Mail an die angegebene Adresse versendet. Somit kann man nach dem Duschen sofort seine Leistung bewundern und erhält ein Logbuch seiner Trainings. Kalorienverbrauch inklusive.

Leider kann ich am G1 keine Screenshots ohne PC machen, daher konnte ich sie nicht während der Aufzeichnung machen.

Super wäre noch die Möglichkeit der Integration der Trainings in andere Seiten oder die Integration von anderen Social Media Diensten. Ich könnte mir gut eine Facebook-Anwendung vorstellen oder einfach das Versenden eines Twits, wenn man zu Laufen beginnt und aufhört. Hier werden sich die Anbieter aber sicher noch etwas einfallen lassen, die Anwendung ist ja noch jung.

Austrias Next Topmodel und das G1

February 2nd, 2009   •   1 comment   

Heute musste ich mit Schrecken beobachten, wie die “Models” der Puls4-Show “Austrias Next Topmodel” das G1 wirklich unter seinem Wert präsentiert haben. (warum ich sowas sehe, will ich hier nicht näher erörtern)

In der heutigen Episode hatten sie unter anderem die Aufgabe, in Mailand den Weg zu mehreren Castings zu finden. Kurz gesagt: Das G1 stieg dabei nicht wirklich gut aus.

Wenn aber jemand keinen Stadtplan lesen kann, dann kann auch die beste Karten-Anwendung am Handy nichts machen. Ich selbst bin ständig in Wien unterwegs und treff mich oft mit Leuten an unterschiedlichen Orten bzw. Lokalen. Ich gebe auch ganz offen zu, dass ich mich in Wien nicht gut auskenne. Als Bergmensch, wie mich meine Freundin immer bezeichnet, kann und will ich mir einfach keine Straßennamen merken. Ist aber auch gar nicht notwendig, ich habe immer ein Handy dabei und kann – im Gegensatz zu Models – Straßenkarten ganz gut lesen.

Ich finde das Google Maps am G1 wirklich gut implementiert ist und auch einfach zu bedienen ist. Einziger Kritikpunkt für mich ist eine Fehlpositionierung in der Nähe der Wiener Mariahilferstraße. Ich war plötzlich vor der Küste Wales. Hier hat wohl T-Mobile bei einem Sendemasten die falschen Koordinaten hinterlegt, anders kann ich mir das nicht erklären.