Archive for Oktober, 2007

Mobiles Fernsehen in Korea

Okt 25, 2007 in market, mobile tv

Mobile TV

Das Korea beim Mobilfunk teilweise einige Zeit voraus ist, dürfte für Marktbeobachter keine Neuigkeit sein. Beim Mobilen Fernsehen fällt der Unterschied recht deutlich aus.

Zum Fernsehen muss man nicht zuhause bleiben: In Korea hat das Digital Multimedia Broadcasting (DMB) den Massenmarkt erreicht: Mehr als acht Millionen User nutzen mittlerweile den mobilen TV-Spaß. Bis August 2007 haben rund 6,76 Millionen Koreaner ein DMB-fähiges Handy und ein Empfangsgerät für terrestrisches DMB (T-DMB) erstanden. Und 1,25 Millionen Nutzer haben sich für den kostenpflichtigen Service des Satelliten-DMB (S-DMB) angemeldet.

Via Samsung Newsletter

S60 Touch Interface

Okt 16, 2007 in devices, future, market, usability

Man mag vom iPhone halten was man will, aber die Bedienung ist revolutionär. Dies war wohl auch Grund genug für die Symbian-Entwickler das Handybetriebssystem Series 60 mit einer Touch Bedienoberfläche zu versehen und dadurch das iPhone-Feeling auch auf S60 aufkommen zu lassen.

Die Oberfläche wird sowohl auf die Bedienung mit den Fingern reagieren als auch mit einem Stylus. Das Video wurde heute auf der Symbian Smartphone Show gezeigt und ist natürlich als Produktvideo zu sehen. Wann es Geräte mit der gezeigten Bedienoberfläche geben wird, ist nicht bekannt. Angeblich ist sie jedoch abwärtskompatibel. Man darf also gespannt sein. Mein Traum wäre ja ein Nokia N95 mit Multitouch. Ich bezweifle aber das es auf S60 so schnell Multitouch geben wird, allein schon aus patentrechtlichen Gründen. Das doch sehr weit verbreitete S60 um diese Funktion zu erweitern ist nach meiner Meinung ein absolut notwendiger Schritt und war auch zu erwarten.

via All about Symbian

Google maps mobile mit GPS-Support

Okt 12, 2007 in Google, location, software

Endlich hat Google seiner mobilen Maps Anwendung GPS-Support hinzugefügt und sie bei der Gelegenheit auch gleich als S60 Anwendung veröffentlicht. Aus der trägen J2ME-Anwendung ist somit eine performante Symbian Anwendung geworden.
Ich hab die Anwendung auf einem Nokia N95 getestet und möchte die Möglichkeiten kurz beschreiben.

Aktueller Standort Route erstellen Routenübersicht

Die Lokalisierung funktioniert erwartungsgemäß sehr gut und der aktuelle Standort wird mit einem kleinen Punkt auf der Karte angezeigt. Durch diese Möglichkeit wird auch die Routenplanung klar vereinfacht, da vom aktuellen Standort ausgehend einfach eine Route geplant werden kann. Diese wird zuerst als Liste dargestellt, in der wie gewohnt zuerst die Start- und Zielpunkte, die Entfernung, die berechnete Dauer und danach eine Beschreibung des Weges abzulesen sind.

Startpunkt Wegpunkt Route auf Karte

In der Kartenansicht wird die Route auf die Karte gezeichnet und die einzelnen Wegpunkte mit einem Punkt markiert. Mit den Tasten 1 und 3 wird von einem Wegpunkt zum Anderen gesprungen, der aktuelle Standort bleibt natürlich ebenfalls sichtbar und wird ständig aktualisiert.
Jeder Standort öffnet eine Bubble mit Informationen zum weiteren Routenverlauf.

Wegpunkt-Sprung Ziel Zoombereich

Das Springen von einem Wegpunkt zum Anderen wird animiert, der Pfeil der Sprechblase zieht sich dabei effektvoll in die Länge. Das Ein- und Auszommen aus der Karte funktioniert in der portierten Anwendung ebenfalls sehr flüssig, Flaschenhals bleibt die notwendige Internetverbindung. Kontrolle über den entstandenen Datentransfer bietet allerdings die Statusanzeige in der rechten oberen Ecke. Hier sieht man auch von wie vielen Satelliten ein Signal empfangen wird.
Natürlich ist es auch möglich zwischen Karten- und Satellitendarstellung zu wechseln, eine hybride Ansicht ist nicht verfügbar. Beim vergrößern des Kartenausschnitt wird ein Rechteck angezeigt, welches noch verschoben werden kann um den zu vergrößernden Bereich zu wählen.

Satellitenansicht Menü

Eine gute Qualität der Satellitenbilder ist wie bei der Webanwendung leider noch nicht flächendeckend verfügbar.
Das Menü ist einfach gehalten und die wichtigsten Punkte sind schnell und einfach verfügbar.

Dieses Update bietet endlich GPS Unterstützung und kann für die einfache Navigation sehr gut verwendet werden. Google hat somit seine mobile Kartensoftware deutlich verbessert. Bisher boten Anwendungen wie J2MEMAP oder Mobile GMaps Unterstützung für GPS. Vor allem J2MEMAP hab ich, nicht zuletzt aufgrund meiner Diplomarbeit sehr positiv in Erinnerung.

Ich bezweifle Allerdings das Google in näherer Zukunft erlaubt seine Anwendung in externe Applikationen einzubinden. Genau dies ist bei J2MEMAPS mit einem SDK möglich und bietet einen entscheidenden Mehrwert für Mobilentwickler.

Die mobile Version der Google Maps kann wie gewohnt direkt auf dem Mobiltelefon durch den Aufruf von www.google.com/gmm mit dem Webbrowser installiert werden.

iPhone Webapps

Okt 12, 2007 in iPhone, market, mobile web

iPhone

Für alle iPhone- oder iPod Touch-Fans oder die, die es noch werden wollen, gibt es jetzt eine offizielle Seite von Apple, die eine Menge Webapplikationen für das iPhone auflistet.

Anwendungen sind schön nach Kategorien sortiert und dadurch übersichtlich geordnet. Natürlich ist die Seite noch sehr US-lastig. Ich hoffe, dass sich dies bald ändert und noch weitere Webapps dazukommen.

Die Anwendungen lassen sich sowohl auf dem iPhone als auch auf dem iPod Touch installieren.
Entwickler werden dazu aufgerufen ihre Webapps dort zu melden. Damit soll die Seite zur zentralen Anlaufstelle für solche Anwendungen werden.

Ich halte es für eine sinnvolle zielgerichtete Marktstrategie von Apple so eine Seite anzubieten und so seinen Kunden eine einfache Möglichkeit zur Installation von eigenen Anwendungen zu ermöglichen.
Unter iPhoneAppr oder Iphone Application List findet man ähnliche Dienste, von denen es sicher noch Weitere gibt.

Via golem.de

Google kauft Jaiku

Okt 09, 2007 in Google, market

Google - Jaiku

Der nächste Deal rund um Google ist perfekt, heute wurde bekannt das der Suchgigant den Micro-Blogging Dienst Jaiku gekauft hat und somit sein Angebot im mobilen Bereich weiter stärkt.

Für Jaiku dürfte dies, neben dem Taschengeld, eine gute Chance sein sich gegen Twitter stärker zu profilieren und abzusetzen.